Andres Romero setzte sich mit 271 Schlägen durch
Andres Romero setzte sich mit 271 Schlägen durch © Getty Images
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München - Zwischenzeitlich liegen vier Spieler gleichauf an der Spitze. Am Ende hat der Argentinier Andres Romero die besten Nerven und gewinnt die BMW International Open 2017.

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Nach einem sehr spannenden Schlusstag hat der Argentinier Andres Romero die BMW International Open 2017 gewonnen.

Romero spielte eine 65er Runde und holte sich in München-Eichenried mit insgesamt 271 Schlägen den Sieg vor Thomas Detry, Sergio Garcia und Richard Bland (jeweils 273 Schläge) auf dem geteilten zweiten Platz.

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Bereits die Ausgangslage versprach Spannung. Vor der vierten Runde lagen The-Masters-Champion Sergio Garcia und Richard Bland mit 203 Schlägen gleichauf an der Spitze. Doch auch der Schwede Joakim Lagergren mit 204 sowie der Belgier Thomas Detry und der Argentinier Andres Romero mit 206 Schlägen hatten noch Chancen.

Während Lagergren mit einer 75er Runde zurückfiel, konnten Detry und Romero ihren Rückstand aufholen. So kam es, dass wenige Löcher vor Schluss Bland, Garcia, Detry und Romero mit 16 Schlägen unter Par gleichauf lagen.

Romero mit souveränem Schlussspurt

Doch Detry zeigte am Ende leichte Nerven, weshalb ihm kein Birdie mehr gelang. Er beendete den letzten Tag in Eichenried mit einer 66er Runde. Sergio Garcia hatte am 16. Loch Probleme und verzog einen kurzen Putt zum Par, womit er entscheidend zurückfiel. Auch Richard Bland konnte sein starkes Niveau vom Vortag nicht ganz wiederholen. Der Spanier und der Engländer spielten eine 69er Runde.

Besser machte es der Argentinier Romero. Mit einem Birdie auf der letzten Bahn sicherte sich der 837. der Weltrangliste den Sieg und darf sich über 333.330 Euro Preisgeld freuen. Es war sein erster Sieg auf der European Tour seit 2007 und sein Zweiter überhaupt. "Ich bin überglücklich, nach zehn Jahren wieder einmal gewonnen zu haben. Ich kann es kaum glauben", sagte der strahlende Sieger.

Bester Deutscher auf Rang 26

Von den deutschen Golfern sorgte wenigstens Nicolai von Dellingshausen (Düsseldorf) für einen Lichtblick. Mit einer starken 67er-Runde am Sonntag verbesserte sich der 24-Jährige noch um 40 Plätze auf Rang 26 und war bester von insgesamt 14 Deutschen.

Dagegen war die mit zwei Millionen Euro dotierte Veranstaltung für Topgolfer Martin Kaymer ernüchternd verlaufen. Der 32-Jährige war bereits am Freitag nach zwei schwachen Par-Runden am Cut gescheitert.