Die WM-Stadien in Katar brauchen wohl einen neuen Rasenproduzenten
Die WM-Stadien in Katar brauchen wohl einen neuen Rasenproduzenten © Imago
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Schwerer Schlag für die WM-Organisatoren in Katar, ein Rasenproduzent will das umstrittene Turnier boykottieren.

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Ein niederländischer Rasenproduzent boykottiert die Weltmeisterschaft in Katar! (Alle News zur WM)

Die Firma Hendriks Graszoden kündigte an, die WM-Stadien im Golfstaat doch nicht mit Rasen auszustatten. Als Grund nannte das Unternehmen die schlechte Menschenrechtssituation in Katar.

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"Wir haben gesehen, was da vor sich geht. Wir wussten, dass bei den Arbeiten Menschen ums Leben gekommen sind, aber die Zahl von sechseinhalbtausend hat uns enorm erschrocken", heißt es in einer Pressemittelung der Großgärtnerei. Der Guardian hatte Ende Februar berichtet, dass bei dem Bau der Stadien in Katar insgesamt rund 6500 Arbeiter ums Leben gekommen seien.

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Rasenlieferant stattete WM 2006 in Deutschland aus

Die Entscheidung des Rasenlieferanten ist durchaus bemerkenswert. Seit Jahren stattet das Unternehmen normalerweise die Spielstätten bei Fußball-Großereignissen mit ihrem Rasen aus.

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Auch bei den vergangenen drei Europameisterschaften und der WM 2006 in Deutschland war die niederländische Firma für das Grün verantwortlich.

Die Kritik an der Katar-WM wird immer lauter, desto näher das Turnier rückt.

Zuletzt hatte das deutsche Bündnis Pro Fans den Deutschen Fußball-Bund zum Verzicht auf eine WM-Teilnahme, aufgrund der zahlreichen Missstände im Gastgeberland, aufgefordert.