Belarus geht in Belgien unter
Belarus geht in Belgien unter © AFP/SID/FRANCOIS WALSCHAERTS
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Portugal und Belgien haben sich ihren Frust von der Seele geschossen.

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Europameister Portugal und sein Superstar Cristiano Ronaldo haben sich in der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar den Frust über die ersten Punktverluste ebenso von der Seele geschossen wie der Weltranglistenerste Belgien. Ronaldo höchstpersönlich sorgte drei Tage nach seinem Ärger über das 2:2 in Serbien beim 3:1 (1:1) in Luxemburg für das entscheidende Tor. Belgien betrieb nach seinem 1:1 in Tschechien durch ein deklassierendes 8:0 (4:0) gegen Belarus Wiedergutmachung. Die Niederlande spielten sich bei ihrem 7:0 (1:0) in Gibraltar nach dem Seitenwechsel ebenfalls in einen Torrausch.

Unterdessen büßten der frühere WM-Gastgeber Russland und die Türkei als nächste Mannschaften auf dem Weg nach Katar ihre weißen Westen ein. Russland verlor in der Slowakei 1:2 (0:1), und die Türkei musste sich nach einem Tor des Düsseldorfer Legionärs Kenan Karaman gegen Lettland trotz 2:0- und 3:1-Führungen mit einem 3:3 (2:1) begnügen. Dadurch konnte Oranje wie Norwegen durch ein 1:0 (1:0) in Montenegro in der Gruppe G bis auf einen Punkt an die Türken heranrücken.

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Kroatien nutzte Russlands Niederlage in der Gruppe H. Der Vizeweltmeister feierte gegen Malta mit 3:0 (0:0) nach Anlaufproblemen den zweiten Erfolg nacheinander und verdrängte die Sbornaja vom ersten Rang.

Ronaldo, dem gegen Serbien das vermeintliche Tor zum 3:2 in der Nachspielzeit aberkannt worden war, erwies sich für EM-Champion Portugal einmal mehr als Sieggarant. Sechs Minuten nach der Pause rückte der frühere Weltfußballer die Verhältnisse nach Luxemburgs zwischenzeitlicher Führung durch seinen Treffer zum wegweisenden 2:1 wieder zurecht. Die weiter ungeschlagenen Iberer liegen gleichauf mit Serbien, das in Aserbaidschan einen 2:1 (1:0)-Pflichtsieg einfuhr, an der Spitze der Gruppe A.

Platz eins in der Gruppe E eroberte Belgien. Mit den Dortmundern Thorgan Hazard und Thomas Meunier feierten die "Roten Teufel" ein Schützenfest und profitierten von Tschechien gleichzeitiger 0:1 (0:0)-Niederlage in Wales.

Bei Norwegens Erfolg in Montenegro stand BVB-Starstürmer Erling Haaland im Schatten von Alexander Sörloth. Der Leipziger avancierte durch sein Tor zum Matchwinner der Skandinavier.