Geoff Cameron spielt seit 2012 für Stoke City
Geoff Cameron spielt seit 2012 für Stoke City © Getty Images

Der amerikanische Nationalspieler Geoff Cameron glaubt, dass Jürgen Klinsmann die US-Boys zur WM geführt hätte. Mit Ex-Coach Bruce Arena rechnet er ab.

Die US-Boys erlebten im vergangenen Oktober ein Desaster. Erstmals seit 1986 qualifizierte sich die amerikanische Nationalmannschaft nicht für die Weltmeisterschaft.

Rund elf Monate nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann als Trainer kassierte die Mannschaft im letzten Gruppenspiel eine 1:2-Niederlage gegen Trinidad und Tobago. Mit der Pleite rutschten BVB-Star Christian Pulisic und Co. noch auf den fünften Platz in der Qualifikation ab.

Nun meldete sich der Nationalspieler Geoff Cameron bei der New York Times mit einer klaren Meinung zu Wort: "Ich bin davon überzeugt, dass wir uns qualifiziert hätten, wenn sie Jürgen gehalten und nicht so einen drastischen Wechsel vollzogen hätten", und fügte an: "Stattdessen haben wir Rückschritte gemacht."

Arena übernimmt für Klinsmann

Klinsmann wurde am 21. November 2016 nach knapp fünfeinhalb Jahren von seinen Aufgaben als Nationaltrainer der USA entbunden. Für ihn übernahm Bruce Arena, der nach dem Scheitern bei der WM-Qualifikation zurücktrat.

"Arena machte Entscheidungen, die uns die WM-Teilnahme gekostet haben", kritisierte Cameron: "Ich habe kein Problem damit, das zu sagen, weil wir hatten die richtige Gruppe an Spielern." Stattdessen gehen ihre Namen "als das Team, das sich nicht qualifizierte" in die Geschichtsbücher ein.

Inzwischen wird die Mannschaft von Dave Sarachan trainiert. Der 63-Jährige übernahm den Posten am 24. Oktober und fuhr zu Beginn zwei Unentschieden in Länderspielen gegen Bosnien und Portugal ein.

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