Witali Mutko gilt als Drahtzieher des Staatsdopingskandals rund um die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014
Witali Mutko (m.) gilt als Drahtzieher des Staatsdopingskandals rund um die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 © Getty Images

Russlands Vize-Premier Witali Mutko ist nun auch als Chef des Organisationskomitees für die WM 2018 zurückgetreten. Er gilt als Drahtzieher des russischen Dopingskandals.

Russlands Vize-Premier Witali Mutko ist auch von seinem Amt als Chef des Organisationskomitees der Fußball-WM 2018 zurückgetreten. Das gab der 59-Jährige am Mittwoch bekannt. 

Mutko gilt als Drahtzieher des Staatsdopingskandals rund um die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014, vom Internaionalen Olympischen Komitee (IOC) wurde er am 5. Dezember lebenslang gesperrt. Am Montag hatte er bereits seinen Posten als Präsident des russischen Fußballverbandes RFU ruhen lassen - mit der Ansage, diesen in sechs Monate wieder aufzunehmen. 

"Ich werde mich auf meine Arbeit in der Regierung konzentrieren", teilte Mutko nun allerdings mit. Am Montag hatte er noch angekündigt, das WM-OK weiterhin zu leiten, falls Staatspräsident Wladimir Putin ihm noch das Vertrauen schenke. Der bisherige Generaldirektor Alexej Sorokin wird das WM-OK künftig anführen.

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