Levin Öztunali (M.) leitete das Führungstor ein und traf dann selbst per Schlenzer
Levin Öztunali (M.) leitete das Führungstor ein und traf dann selbst per Schlenzer © Getty Images
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Heidenheim - Das Ticket für die EM hat die deutsche U21 bereits in der Tasche. Im abschließenden Quali-Spiel gegen Irland geben sich die DFB-Junioren keine Blöße.

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Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat nach der erfolgreichen Qualifikation für die EM-Endrunde 2019 auch die Kür mit Bravour gemeistert.

Trotz großer Rotation kam auch die zweite Garde von Trainer Stefan Kuntz in Heidenheim gegen Irland zu einem verdienten 2:0 (2:0) und schloss die Gruppe fünf mit acht Siegen aus zehn Spielen als überlegener Erster ab. (Die Tabelle)

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Kuntz: "Würdiger Abschluss"

"Das war ein würdiger Abschluss. Die Spieler haben gezeigt, dass es keine B-Mannschaft gibt. Hut ab, darauf können wir aufbauen", sagte Kuntz bei Eurosport und fügte an: "Ich bin hochzufrieden."

Janni Serra von Zweitligist Kiel brachte die deutlich überlegenen und über weite Strecken überzeugenden DFB-Junioren vor 3229 Zuschauern gegen harmlose Iren in Führung (32.). Der starke Levin Öztunali erzielte das 2:0 mit einem herrlichen Schuss in den Winkel (40.). (Spielplan und Ergebnisse)

Debütant Sabiri überzeugt

Der Mainzer Mittelfeldspieler war neben dem spielstarken Debütanten Abdelhamid Sabiri von Huddersfield Town auffälligster Akteur einer Mannschaft ohne Schwachpunkt. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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Die DFB-Elf hatte das EM-Ticket bereits am Freitag durch ein 2:1 gegen Norwegen gelöst. Die Endrunde (16. bis 30. Juni) wird in Italien und San Marino ausgetragen. Dort geht es für Deutschland um mehr als die erfolgreiche Titelverteidigung: Vier Mannschaften können sich die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio sichern.

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Dafür begann in der Voith-Arena das Schaulaufen. "Wir gehen jetzt in eine kleine Testphase", hatte Kuntz vor dem Spiel gesagt - und sein Team im Gegensatz zum Norwegen-Spiel gleich auf zehn (!) Positionen verändert.

Torhüter Nicolas und Mittelstädt feiert Premiere

Verzichten musste er auf seinen für die A-Nationalmannschaft nachnominierten Kapitän Jonathan Tah, die angeschlagenen Cedric Teuchert und Eduard Löwen sowie auf Benjamin Henrichs, der früher als geplant nach Monaco zurückkehrte. Dafür feierten neben Sabiri Torwart Moritz Nicolas (Gladbach) und Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC) in Heidenheim ihre Premiere.

Trotz der vielen Umstellungen war das deutsche Team, das schon im Hinspiel 6:0 gewonnen hatte, von Beginn an dominant. Nach anfänglichen Problemen, sich gegen die sehr tief stehenden Iren Chancen herauszuspielen, agierten die DFB-Jungs nach gut einer halben Stunde wesentlich zielstrebiger. Öztunali, Serra und der spielstarke Sabiri hätten das Ergebnis schon zur Pause höher gestalten können. Nach dem Wechsel verpassten Johannes Eggestein, der eingewechselte Luca Waldschmidt und Marcel Hartel weitere Tore.

Zehn von zwölf EM-Teilnehmern stehen fest

Bei der EM 2019 muss sich Deutschland auf starke Gegner einstellen. Am Dienstag lösten auch Belgien, Dänemark und Rumänien das Ticket für die Endrunde. Zuvor hatten sich bereits Gastgeber Italien, Spanien, Frankreich, England, Serbien und Kroatien qualifiziert.

Die zwei noch fehlenden EM-Teilnehmer werden in Playoff-Spielen zwischen den Gruppenzweiten Portugal, Polen, Griechenland und Österreich ermittelt. Die Auslosung zu den Hin- und Rückspielen findet am Freitag in Nyon statt.

Die drei Vierergruppen der Endrunde (16. bis 30. Juni) werden am 23. November in Bologna ausgelost. Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite erreichen das Halbfinale und lösen damit das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Japan. Das EM-Endspiel steigt am 30. Juni in Udine.