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München - Ilkay Gündogan platzt nach dem Patzer der Nationalmannschaft gegen die Schweiz der Kragen. Jetzt erklärt der ManCity-Star, warum er so sauer war.

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Da war jemand mächtig sauer!

Nach dem 1:1 in der Schweiz platzte Ilkay Gündogan am Sonntag der Kragen. "Das geht mir auf den Sack", polterte der Mittelfeld-Star von Manchester City, nach eigenen Angaben "angepisst" vom Spiel seiner Mannschaft, im ZDF.

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"Ich war vor allem über die 2. Halbzeit so verärgert, dass ich etwas Dampf ablassen musste im Interview", erklärte der 29-Jährige jetzt der Bild: "Direkt nach Abpfiff war das natürlich dann noch mit vielen Emotionen verbunden. Wir haben es der Schweiz zum Teil als Team einfach zu leicht gemacht."

Schon nach dem Spiel hatte er sich geärgert: "Vor dem Gegentor spielen wir unbedrängt einen Fehlpass und laufen in einen Konter. Wenn du den Ball vorne hast, dann musst du ihn auch behaupten. Dann schwimmst du die letzten 10, 20 Minuten und dann hast du noch Glück, dass du hier mit einem Punkt rausgehst."

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Gündogan sieht kein Qualitätsproblem im Nationalteam

Zumindest indirekt räumte der Ex-Dortmunder nun ein, dass innerhalb der Nationalmannschaft gegen die Eidgenossen auf dem Platz zu wenig gesprochen wurde.

Zwar sei diese Debatte derzeit "auch nur so groß, da aufgrund der Geisterspiele jeder alles mitbekommt", meinte Gündogan auf Nachfrage, stellte aber auch klar: "Wir müssen den Vorteil der leicht verständlichen Kommunikation, wenn wir schon ohne Zuschauer spielen, aber dann eben auch besser für uns nutzen."

Durch die Unentschieden gegen die Schweiz (1:1) und Spanien (1:1) trotz eigener Führung ist Deutschland als eines von nur sechs Teams in der Nations League weiterhin ohne Sieg - für den Mittelfeldspieler ist das aber keine Qualitätsfrage. (KOMMENTAR: Löw muss Spielern Denkzettel geben)

"Im Gegenteil: Wir stehen alle bei Top-Klubs unter Vertrag. Die Kritik war auch nicht gegen einzelne Mitspieler gerichtet", beteuert Gündogan: "Wir müssen das im Kollektiv besser lösen – da nehme ich mich auch nicht heraus. Mit zwei Punkten aus zwei Spielen ist niemand von uns glücklich."