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Wien - Marko Arnautovic läuft erstmals als Österreichs Kapitän auf und führt sein Team zum Sieg gegen Nordirland. Seinen Treffer feiert er mit einer provokanten Geste.

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Bei seiner Premiere als Mannschaftskapitän der österreichischen Nationalmannschaft hat Marko Arnautovic in vielerlei Hinsicht für Wirbel gesorgt. 

Der Offensivspieler von West Ham United glänzte erst sportlich und erzielte in der 71. Spielminute den entscheidenden 1:0-Siegtreffer für Österreich gegen Nordirland.

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Doch im Anschluss an sein Tor konnte sich Arnautovic eine provokante Jubelgeste nicht verkneifen. Der frühere Bremer riss sich die Spielführerbinde vom Arm und reckte sie in Richtung der Haupttribüne.

Dort saßen unter anderem diverse Funktionäre des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Im Vorfeld der Partie waren Gerüchte aufgekommen, im ÖFB-Präsidium sei nicht jeder gänzlich glücklich mit der Entscheidung, Arnautovic zum Kapitän zu berufen.

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Arnautovic: Hat mich nicht beschäftigt

Nach der Begegnung spielte der Außenstürmer die Aktion herunter. "Das hat alle beschäftigt, mich aber nicht", befand Arnautovic vor Journalisten, "wurscht, ob es emotional war, es ist gleichgültig. Ich habe mich gefreut, dass ich das Tor gemacht habe, ich habe mich gefreut für die Mannschaft, weil die hat wirklich sehr hart gearbeitet."      

Auch der Frage, wem seine Geste denn gegolten habe, wich er aus: "Die Tribüne war voll, such' dir einen aus", meinte Arnautovic nur lapidar zu den anwesenden Medienvertretern. 

Im kommenden Länderspiel der Alpenrepublik gegen Dänemark könnte der streitbare Dribbler, der sich zu Bundesliga-Zeiten auch schon mal mit der Polizei angelegt hatte, die Binde allerdings schon wieder los sein. Jedoch nicht etwa aufgrund seiner aufreizenden Jubelgeste, sondern weil ÖFB-Coach Franco Foda erwägt, Arnautovic zu schonen.