Lukas Nmecha scheiterte per Elfmeter
Lukas Nmecha scheiterte per Elfmeter © Imago
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Die deutsche U21-Nationalmannschaft zittert sich ins Viertelfinale der U21-EM. Trotz eines verschossenen Elfers atmen die DFB-Junioren auf.

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Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat nach einer wahren Zitterpartie das Viertelfinale der U21-EM erreicht. (Die Tabellen der U21-EM)

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Im letzten Gruppenspiel reichte dem Team von Trainer Stefan Kuntz ein torloses Remis gegen Rumänien für den Einzug in die Runde der letzten Acht. Lukas Nmecha schoss dabei einen Handelfmeter an den Pfosten (72.), Amos Pieper köpfte in der Schlussphase zudem an die Latte (90.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Dorsch: "Wir heben uns das fürs Viertelfinale auf"

Als "extrem schwer" bezeichnete Mittelfeldregisseur Niklas Dorsch den Weg in die K.o.-Phase. "Wir haben viele Chancen herausgespielt, aber das Tor nicht gemacht und dann musst du am Ende zittern", sagte Dorsch bei ProSieben. "Einmal verschießen wir einen Elfmeter, dann war es die Latte. Aber ich würde es mal so sagen: Wir heben uns das fürs Viertelfinale auf."

Trainer Kuntz war einfach nur erleichtert. "Das ganze Turnier war anstrengender als vorher", sagte der DFB-Coach. "Es hat sich eine wunderbare Führungcrew herausgearbeitet in diesen zehn Tagen, die auch mannschaftsintern die Dinge regeln kann. Jetzt analysieren wir das mal in Ruhe und dann gehen wir an die Arbeit, aber wenn ich ehrlich bin, die nächsten zwei Tage geht bei mir nicht so viel."

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Die K.o.-Phase beginnt erst Ende Mai. Der Gegner der deutschen Auswahl, die als Gruppenzweiter in die nächste Runde einzog, wird am Mittwoch in der Gruppe mit Frankreich und Dänemark ermittelt. Im Parallelspiel setzten sich die Niederlande mit 6:1 (1:0) gegen Ungarn durch, Jong Oranje löste damit ebenfalls das Ticket für das Viertelfinale. (Spielplan und Ergebnisse der U21-EM)

Pfostentreffer rüttelt DFB-Junioren wach

Die Ausgangslage war klar: Verlieren verboten! Doch fast hätten die DFB-Junioren eine kalte Dusche hinnehmen müssen. Alexandru Matan traf mit einem Schlenzer den rechten Innenpfosten (5.).

Die frühe Großchance für die Rumänen war ein Hallo-Wach-Effekt für die Kuntz-Elf. Die erste Torannäherung in Form eines Kopfballs von Nico Schlotterbeck (20.) war der Auftakt einer Drangphase.

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Klimowicz hat Führungstor für Deutschland auf dem Fuß

Mateo Klimowicz, der nach zwei Jokereinsätzen sein Startelf-Debüt für die U21 feierte, hatte nach einem Traumpass von Mergim Berisha die Riesenchance zur Führung, seinen Lupfer über Keeper Daniel Vlad kratzte Alexadru Pascanu gerade noch von der Linie (22.).

Deutschland blieb am Drücker, ließ vor dem Tor aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. Berisha setzte einen Freistoß zu zentral an (26.), Ridle Baku fehlte bei einer Kopfballchance das richtige Timing (32.) und Nmechas Schuss stellte Vlad auch nicht vor ernsthafte Probleme (32.). Pech hatte Berisha kurz vor der Pause, als sich nach einer sehenswerten Kombination über Baku und Josh Vagnoman im letzten Moment noch Pascanu in den Schuss des Salzburger Angreifers warf.

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Nach der Pause fanden die Rumänen zunächst etwas besser in die Partie, einige Fouls hemmten zunächst den Spielfluss. Einen Freistoß für die Rumänen feuerte der zur Pause eingewechselte Andrei Ciobanu Richtung Stadiondach (60.).

Aluminium verhindert zwei Mal deutschen Siegtreffer

Kuntz reagierte, brachte mit Jonathan Burkardt für den aktiven aber glücklosen Klimowicz einen frischen Mann für die Offensive. Doch es ging vorerst weiter in die andere Richtung. Keeper Finn Dahmen packte bei einem weiteren Freistoß von Ciobanu von der Strafraumgrenze (65.) sicher zu.

Auf der anderen Seite blieb Berisha mit einem Freistoß in der rumänischen Mauer hängen, aber Adrian Petre klärte mit der Hand - die Folge: Elfmeter. Nmecha übernahm die Verantwortung, setzte den Ball aber nur an den rechten Innenpfosten (72.). Burkardt scheiterte kurz darauf mit einem Schlenzer an Vlad (75.). Kurz vor Schluss verpasste Pieper per Kopf noch den Lucky Punch (90.).