Manipulations-Skandal in Regionalliga: Kein Hinweis auf verschobene Spiele
Andreas Petersen steht im Zentrum des Manipulations-Skandals © Getty Images
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Im Manipulations-Skandal der Regionalliga Nordost gibt es bisher keinen Hinweis auf verschobene Spiele. Der Verband kooperiert eng mit dem DFB.

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In der Affäre um mögliche Manipulationen in der Regionalliga Nordost gibt es bislang keine Hinweise auf verschobene Punktspiele.

Wie der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) mitteilte, gelte das sowohl für die laufende als auch für die vergangene Saison.

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"Dem NOFV sind keine Hinweise auf manipulierte Spiele bekannt", sagte NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs dem mdr. Der Verband stützt sich dabei auf Mitteilungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der mit der Firma Sportradar zusammenarbeitet. Das Unternehmen wertet Spiele nach möglichen Wettmanipulationen aus.

NOFV arbeitet mit DFB zusammen

"Der NOFV ist in die Zusammenarbeit von DFB und Sportradar inkludiert. Sportradar meldet auffällige Spiele dem DFB, welcher die Informationen an die Regionalverbände weitergibt", so Fuchs.

Ein chinesischer Sport-Vermarkter soll versucht haben, über die Anmietung einer Loge beim Chemnitzer FC Einfluss zu nehmen. Die Bild berichtete, der Vermarkter habe zur Refinanzierung "sichere Siege" vorgeschlagen. Chemnitzer Vertreter sahen darin eine Umschreibung für Spielmanipulationen und schalteten den NOFV sowie die Staatsanwaltschaft ein. 

Ermittlungen gegen Petersen-Vater

Zudem wurde bekannt, dass der chinesische Vermarkter und Germania Halberstadt eine Kooperation eingegangen waren.

Der NOFV hatte bereits gegen den sportlichen Leiter von Halberstadt, Andreas Petersen, Ermittlungen eingeleitet. Der Vater des deutschen Nationalspielers Nils Petersen soll vor dem Ligaspiel beim SV Babelsberg 03 am 30. November (3:1) Spieler des Gegners mit der Absicht der Manipulation kontaktiert haben. Petersen bestreitet dies.

Der NOFV hatte sowohl gegen Petersen als auch gegen Germania Halberstadt Verfahren eingeleitet. Das Verfahren gegen den Klub steht kurz vor dem Abschluss. "Es fehlt noch das schriftliche Urteil mit den Entscheidungsgründen", sagte Fuchs.