1860 Muenchen v Jahn Regensburg - 2. Bundesliga Playoff Leg 2
1860 Muenchen v Jahn Regensburg - 2. Bundesliga Playoff Leg 2 © Getty Images
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Vitor Pereira lässt nach dem Abstieg mit den Münchnern kein gutes Haar an seinem Ex-Team. Mit dem TSV sei er ein großes Risiko eingegangen - und gescheitert.

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Vitor Pereira sollte den TSV 1860 München vor dem Abstieg bewahren. Nach seinem Aus hat der gefrustete Trainer nun erklärt, warum er den Traditionsklub nicht zum Klassenerhalt führen konnte.

"Der Kader von 1860 hatte nichts von dem, was ich mag", erklärte Pereira am Rande einer Trainerkonferenz in Porto. Die Zeit in Deutschland habe für den Portugiesen einen großen Konflikt dargestellt: "Frustrierend, ein großer Unterschied zwischen dem, was ich mag, und dem, was mir die Spieler geben können."

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Ein frustrierter Trainer ergebe eine frustrierte Mannschaft, so sein Fazit. Perreira ließ kein gutes Haar an seinem Ex-Team: "Wenn wir unter Druck waren, konnte die Mannschaft nicht reagieren. An einem Mittwochnachmittag hatten wir 44.000 Zuschauer im Stadion gegen Stuttgart - in diesen Momenten konnte die Mannschaft nicht mit Druck umgehen." 

"Ich bin gefallen"

Der Coach war mit den Löwen in der Relegation an Jahn Regensburg gescheitert. Weil der Verein die finanziell notwendigen Mittel für eine Drittliga-Lizenz nicht aufbringen konnte – und Investor Hasan Ismaik die Zahlung verweigerte - muss der TSV nun in der Regionalliga Bayern starten.

"Mit 1860 bin ich ein Risiko eingegangen und bin gefallen", sagte Pereira, der bei seiner Vorstellung Ende 2016 noch angekündigt hatte, die Löwen "to the top" führen zu wollen.

Pereira sagt allerdings auch: "Ich bin schon wieder aufgestanden." Ob die Sechziger auch so schnell wieder auf die Beine finden?