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1860 München bestätigt: In der Regionalliga will man im Grünwalder Stadion spielen. Jetzt stehen für die Löwen Gespräche mit dem Vermieter FC Bayern an.

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Der TSV 1860 München möchte nach dem Absturz in die Regionalliga wieder im Stadion an der Grünwalder Straße spielen. Das erklärte Geschäftsführer Markus Fauser bei der Pressekonferenz vor dem ersten Training der Löwen nach dem Abstieg.

"Unsere Planung ist auf das Grünwalder Stadion ausgerichtet. Die Allianz Arena macht keinen Sinn.", sagte Fauser. Gespräche mit der Stadt, vor allem aber mit Arena-Eigentümer FC Bayern stünden in den nächsten Tagen an.

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Bierofka wird Cheftrainer

Zudem bestätigte Fauser, wovon bereits alle ausgingen: Daniel Bierofka wird neuer Cheftrainer der Sechziger.

Bierofka erklärte: "Ich tue es mir nicht an. Ich mache den Trainerjob bei 1860 sehr gerne!"

Der bisherige Co-Trainer weiter: "Man muss darauf hinweisen, dass es hauptsächlich eine U21-Mannschaft sein wird. Wenn wir jetzt irgendwo hinfahren, werden wir aber nicht mehr die U21 sein, sondern der TSV 1860. Wir werden gejagt werden. Ich werde die Jungs auf diesem Weg begleiten. Ich will sehen, dass sie wieder mit Herz, Biss und Leidenschaft spielen."

Zur Arbeit seines Vorgängers Vitor Pereira sagte Bierofka: "Ich kann nur sagen, dass ich in den letzten vier Wochen, in denen ich dazu gestoßen bin, eine tote Mannschaft vorgefunden habe."

Insolvenz soll vermieden werden

Eine mögliche Insolvenz will Geschäftsführer Fauser vermeiden: "Es ist nicht unser Ziel, auf eine Insolvenz hinzuarbeiten", sagt er. Es gehe um eine Sanierung und "ein zukunftsfähiges Konzept".

Und weiter: "Wir haben einen Budgetplan für die kommenden zwei Jahre aufgestellt. Wir wollen gemeinsam mit den Sponsoren, die uns bisher begleitet haben, den Weg weitergehen."

Er befinde er sich auch in "engem Austausch mit beiden Gesellschaftern". Einen persönlichen Kontakt mit Investor Hasan Ismaik, der etwa 70 Millionen Euro in die Löwen investiert haben soll, hat es bislang allerdings noch nicht gegeben. Die anstehenden Gespräche mit Ismaik bezeichnete Fauser als "ergebnisoffen". Es werde aber nur eine "gemeinsame Lösung geben".

Zudem gab der Verein den vorläufigen Kader für die kommende Saison bekannt:

Tor: Maximilian Engl, Steven Benda, Marco Hiller, Johann Hipper

Abwehr: Lukas Aigner, Kilian Jakob, Sebastian Koch, Christian Köppel, Felix Weber, Eric Weeger

Mittelfeld: Nicolas Andermatt, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Genkinger, György Hursan, Benjamin Kindsvater, Kodjovi Koussou, Simon Seferings, Lino Tempelmann, Ugur Türk

Sturm: Mohamad Awata, Felix Bachschmid, Moritz Heinrich, Nicholas Helmbrecht, Nico Karger, Tobias Steger