Hasan Ismaik investiert weiter Geld in den TSV 1860 München
Hasan Ismaik investiert weiter Geld in den TSV 1860 München © Getty Images
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Hasan Ismaik attackiert auf einem Fan-Portal die neue 1860-Führung. Er glaubt, ihren Plan gegen sich durchschaut zu haben und sieht sich am längeren Hebel.

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1860-Investor Hasan Ismaik hat die neue  Vereinsführung des TSV 1860 erneut scharf kritisiert.

"Der Verein strebt eine Insolvenz an, um mich loszubekommen", sagte der Jordanier dem Fan-Portal dieblaue24.de. Trotz des Absturzes in die Regionalliga ist Ismaik weiter Hauptanteilseigner beim Münchner Traditionsklub.

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Laut Ismaik wollen die neuen Bosse um Präsident Robert Reisinger mit der Aktion die Fans für sich gewinnen. "Aber solange ich bei 1860 bin, wird es keine Insolvenz geben", kündigte er an. Dabei ließ Ismaik aber offen, auf welche Weise er die Löwen zukünftig unterstützen will.

Er forderte erneut strukturelle Änderungen bei den Giesingern und würde auch weitere Investoren bei 1860 begrüßen: "Wenn es den Interessen von 1860 dient, dann fände ich das großartig." Die neue 1860-Führung hatte am Wochenende verkündet, mit neuen Partnern im Gespräch zu sein, auch Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann soll eine Rolle spielen. Allem Anschein nach sollen die neuen Geldgeber helfen, den Klub aus dem Griff des ungeliebten Mehrheitseigners zu befreien.

Grünwalder nur eine "Übergangslösung"

Den wahrscheinlichen Umzug ins Grünwalder Stadion sieht der Jordanier als "Übergangslösung." Er sehe viele Fragezeichen "von Ticketing und Sicherheit bis hin zur Logistik", erläuterte Ismaik. Der Stadtrat gab am Dienstag grünes Licht für den Spielbetrieb im Grünwalder Stadion. Abes es müssen noch letzte Details des geplanten Auszugs aus der Allianz Arena mit dem Stadtrivalen FC Bayern geklärt werden.

Ismaik hält auch weiter an seinen Plänen eines neuen Stadions fest: "Mir ist bewusst, dass 1860 eine eigene Heimat braucht. Ich habe mein Ziel, diesem Verein ein Stadion zu bauen, nicht aus den Augen verloren. Nach dem Abstieg in die Regionalliga bin ich auch bereit, wieder über den Standort Riem nachzudenken."

Allerdings erteilte die Münchner Stadtverwaltung Ismaiks Plänen bereits eine Absage. Fraglich, ob sie bei einem neuen Vorstoß anders entscheidet.