Lesedauer: 2 Minuten

Ada Hegerberg kritisiert die fehlende Anerkennung von Frauenfußball in der Gesellschaft. Doch nicht nur im Leistungssport seien die Bedingungen schlecht.

Anzeige

Ballon d'Or-Gewinnerin Ada Hegerberg hat die noch immer fehlende Anerkennung von Frauenfußball in der Gesellschaft kritisiert.

"Fußball ist nach wie vor sehr stark männlich dominiert, Sexismus und Diskriminierung sind immer noch sehr ausgeprägt", sagte die Norwegerin (23) dem Magazin der Wochenzeitung Die Zeit.

Anzeige

Ihr Sport genieße "noch nicht die Anerkennung, die er verdient", meinte sie.

Die "schlechten Bedingungen" für Frauen sieht Hegerberg auch "im Leistungssport insgesamt und in anderen Bereichen der Gesellschaft". Aus diesem Grund hatte sie sich 2017 entschieden, aus der norwegischen Nationalmannschaft zurückzutreten, weshalb sie aktuell bei der WM in Frankreich fehlt.

Meistgelesene Artikel
  • Fußball / Bundesliga
    1
    Fußball / Bundesliga
    Nagelsmann geht auf Spieler los
  • Handball / Frauen-WM
    2
    Handball / Frauen-WM
    DHB-Frauen zittern um Olympia
  • Fußball / Champions League
    3
    Fußball / Champions League
    Ancelotti bedankt sich nach Aus
  • Fußball / Champions League
    4
    Fußball / Champions League
    Favre: Chamäleon statt "lame duck"
  • Int. Fussball
    5
    Int. Fussball
    Santa Cruz' Feuer brennt auch mit 38

Hegerberg, die mit DFB-Spielmacherin Dzsenifer Marozsan bei Champions-League-Sieger Olympique Lyon spielt, hat sich das Thema Gleichberechtigung auf die Fahne geschrieben.

"Es geht mir jetzt nicht mehr nur um Fußball, um Siege oder Tabellenplatzierungen - es geht darum, gemeinsam voranzukommen. Das ist größer als das Spiel", sagte sie.