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München - Die Ex-Nationalspielerin vom VfL Wolfsburg hält es im CHECK24 Doppelpass für ungünstig, das Frauenturnier 2021 gemeinsam mit Männer-EM und Olympia auszutragen.

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Angesichts der durch das Coronavirus bedingten Verschiebung der Fußball-EM der Männer und der Olympischen Spiele in das kommende Jahr hat sich Ex-Nationalspielerin Lena Goeßling für eine Neuterminierung der Frauenfußball-EM 2021 ausgesprochen.

"Ich hoffe für den Frauenfußball, dass die EM 2021 jetzt auch verschoben wird", sagte die 106-malige Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 in einer Schalte in den CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

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"Generell für die öffentliche Aufmerksamkeit ist es schon wichtig, dass das Turnier in einem Jahr stattfindet, wo vielleicht kein anderes größeres Ereignis ist."

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Die Frauen-EM 2021 ist aktuell für die Zeit vom 7. Juli bis 1. August des kommenden Jahres in England geplant. Die Uefa hatte die EM der Männer für den 11. Juni bis 11. Juli 2021 neu angesetzt. Zudem wird noch ein Ersatztermin für die Olympischen Spiele in Tokio gesucht.  

In der EM-Qualifikation liegt die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit der Idealausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen in der Gruppe I auf Rang zwei hinter Irland (5 Spiele, 13 Punkte).

So sehr Goeßling derzeit auch darauf brennt, dass der Spielbetrieb wieder losgeht, sieht sie diesen Zeitpunkt noch ein gutes Stück entfernt.

"Man wartet auf ein Zeichen, dass es wieder losgeht", sagte die 34-Jährige, die sich derzeit mit Ausdauerläufen und Stabilitätsübungen fit hält. "Aber es gibt mittlerweile auch wichtigere Sachen als Fußball. Die ganze Wirtschaft, die Menschen, die tagtäglich ihre ganze Kraft opfern um Leuten zu helfen - da sollte man den Fußball im Moment mal ein bisschen hinten anstellen."