Im Spiel der Frauen von Manchester City (im Bild Kapitänin Steph Houghton) sorgte eine kuriose Schiedsrichterentscheidung für Aufsehen
Im Spiel der Frauen von Manchester City (im Bild Kapitänin Steph Houghton) sorgte eine kuriose Schiedsrichterentscheidung für Aufsehen © Getty Images
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München - Eine Schiri-Panne führt zu einer höchst kuriosen Seitenwahl bei einem Frauen-Spiel von Manchester City. Der Unparteiische wird für diese Aktion gesperrt.

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Ein britischer Schiedsrichter ist vom dortigen Fußballverband für 21 Tage gesperrt worden. Der Grund: Er ließ die Seitenwahl vor dem Spiel nicht ordnungsgemäß durchführen. Das meldete der Telegraph.

David McNamara war der Unparteiische beim 1:1 in der Women Super League, der höchsten englischen Frauen-Liga, zwischen Manchester City und dem FC Reading Ende Oktober. Weil er seine Münze in der Kabine vergaß, überlegte er sich eine höchst unorthodoxe Methode für die Seitenwahl: Er ließ die Kapitäninnen "Schere, Stein, Papier" spielen.

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Aktion von McNamara "nicht zu verteidigen"

Die Schiedsrichterbeauftragte der FA, Joanna Stimpson, sprach von einem "verrückten Moment". "Er dachte offenbar, dass es das Richtige sei", sagte Stimpson. McNamara fühlte sich offenbar zeitlich unter Druck gesetzt, da das Spiel im Fernsehen übertragen wurde.

Für Stimpson sei nicht Aktion "nicht zu verteidigen. Er hätte besser vorbereitet sein sollen", erklärte sie. "Die Spielregeln besagen, dass eine Münze geworfen wird. Ich kann nicht glauben, dass so etwas ignoriert wird." Die Sperre von 21 Tagen gilt ab dem 26. November. 

Erst vor Kurzem gab es bereits Wirbel um eine Schiedsrichterentscheidung im englischen Frauen-Fußball. Nach einem Foul an Kim Little bekam die Gegenspielerin nur gelb, obwohl sie Little mit dieser Aktion das Bein brach.

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