Ganze 10 Mal durften Sara Däbritz (M.) und Co. gegen Montenegro jubeln. Gegen die Ukraine wird es wohl nicht ganz so deutlich
Ganze 10 Mal durften Sara Däbritz (M.) und Co. gegen Montenegro jubeln. Gegen die Ukraine wird es wohl nicht ganz so deutlich © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Die EM-Qualifikation startete für die DFB-Frauen mit einem 10:0-Kantersieg. Gegen die Ukraine wartet nun im zweiten Spiel ein "hartes Stück Arbeit".

Anzeige

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen hat beim Auftakt zur Qualifikation für die EM 2021 ein deutliches Signal gesendet. Mit 10:0 fertigten die DFB-Damen Montenegro ab und starten somit nach Maß ins Qualifikationsturnier.

Nun wartet mit der Ukraine ein Gegner aus einer anderen Kategorie. Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg ist gewarnt. (Frauen EM-Qualifikation: Ukraine - Deutschland, ab 16 Uhr im SPORT1-LIVETICKER).

Anzeige

Seit dem bitteren Aus bei der Weltmeisterschaft in Frankreich im Viertelfinale gegen Schweden sind rund zwei Monate vergangenen. Nun befindet sich die Frauen-Nationalmannschaft mitten in der Vorbereitung auf das nächste Turnier: Die EM 2021 in England.

Jetzt das aktuelle Trikot des DFB-Teams bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Rauchende Köpfe

Intensive Arbeit und harte Analysen hat es bereits im Vorfeld der Montenegro-Partie gegeben. In einer mehrstündigen Sitzung arbeitete Voss-Tecklenburg mit ihren Spielern die WM und das damit verbundene Ausscheiden auf. Kapitänin Alexandra Popp musste zugeben: "Da haben schon die Köpfe geraucht", gab Popp zu. Selbstkritisch wurden Fragestellungen zunächst in Kleingruppen bearbeitet und viel diskutiert. "Offen und konstruktiv" seien die Gespräche danach gewesen, befand Voss-Tecklenburg: "Das war ein wichtiger Prozess für uns."

Es folgte ein wahres Schützenfest gegen Montenegro und ein optimaler Start. Nun wartet mit der Ukraine allerdings ein härterer Gegner, das weiß auch Voss-Tecklenburg: "Das ist ein Gegner, der uns physisch und fußballerisch sehr fordern wird."

Fast unveränderter Kader

Beim Spiel gegen den Weltranglisten-24. in Lwiw wird es also darum gehen, Abläufe weiter auf den Platz zu bekommen und so das WM-Aus zu verarbeiten.

Neben Montenegro und der Ukraine spielen die DFB-Frauen in der Gruppe I auch gegen Griechenland und Irland. Der Gruppenerste und die drei besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die EM-Endrunde in England.

Personell setzt die 51-Jährige zunächst fast ausschließlich auf ihren WM-Kader. Almuth Schult, die im Tor von der Freiburgerin Merle Frohms ersetzt wird, sowie Marina Hegering und Melanie Leupolz fehlen verletzt. Lena Goeßling trat nach dem Turnier und 106 Einsätzen im DFB-Trikot aus dem Nationalteam zurück. 

So können Sie Ukraine - Deutschland in der EM-Quali verfolgen:

TV: ZDF
Stream: zdf.de
Ticker: SPORT1