Lesedauer: 2 Minuten

Trainer Jens Scheuer sieht beim Halbfinale der Champions League gegen den FC Chelsea Parallelen zum Schicksal des Männer-Teams.

Anzeige

Trainer Jens Scheuer vom Frauenfußball-Vizemeister Bayern München sieht beim Halbfinal-Kracher der Champions League gegen den FC Chelsea Parallelen zum Schicksal des Männer-Teams.

"Die Offensivkraft von Chelsea ist schon enorm, da kommen Ausnahmespielerinnen auf einen zu, das ist ein bisschen zu vergleichen mit Paris gegen Bayern im Herren-Viertelfinale", sagte der 42-Jährige in der Pressekonferenz vor dem Heim-Hinspiel, das SPORT1 am Sonntag ab 17 Uhr überträgt.

Anzeige

Dort will der Bundesliga-Tabellenführer gegen den mit Weltstars gespickten englischen Meister den Grundstein zum erstmaligen Finaleinzug legen.

"Jeder Heimsieg wäre ein Erfolg für uns, wenn wir kein Gegentor bekämen, wäre das natürlich hervorragend", sagte Scheuer zur Marschroute - also komme es gegen Top-Stürmerinnen wie Pernille Harder oder Sam Kerr auch auf "Risikominimierung" an.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / DFB-Team
    1
    Fussball / DFB-Team
    Rummenigge kritisiert DFB-Zögern
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Eberl geht auf Flick los!
  • Fussball
    3
    Fussball
    Neuer Job für Ballack
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Flick erklärt TV-Alleingang
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    Druck auf Verstappen-Kollege wächst

Kapitänin Lina Magull erwartet ebenfalls "zwei spannende Spiele, es stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sehr viel Qualität mitbringen". Das Rückspiel in London steht eine Woche darauf an, im Viertelfinale hatten die Blues den deutschen Meister VfL Wolfsburg ausgeschaltet.

Dass der Topfavorit und Seriensieger Olympique Lyon im Viertelfinale gegen Paris St. Germain ebenfalls bereits ausgeschieden ist, verändert die Situation aus Bayern-Sicht nicht entscheidend. Man sehe, dass die Leistungsdichte größer geworden ist, betonte Scheuer: "Viele Mannschaften in Europa, gerade in England, investieren enorm in den Frauenfußball."