Graham Hansen: UEFA "pisst" auf den Frauenfußball
Graham Hansen schied mit ihrem Klub FC Barcelona im Halbfinale gegen die Wölfinnen aus (0:1) © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

In Sachen Gleichberechtigung sieht Caroline Graham Hansen großen Nachholbedarf bei der UEFA und wird deutlich: "Es ist ein bisschen so, als pissten sie auf unseren Sport."

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Die norwegische Nationalspielerin Caroline Graham Hansen hat der UEFA schwere Mängel in Sachen Gleichberechtigung vorgeworfen und behauptet: "Es ist ein bisschen so, als pissten sie auf unseren Sport."

Die Europäische Fußball-Union habe bezüglich der Egalität noch "einen langen Weg" zu gehen, betonte die frühere Wolfsburgerin im norwegischen Rundfunk NRK.

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Hintergrund der Attacke von Graham Hansen ist, dass die UEFA beim Finalturnier der Champions League der Frauen nur im Finale den Videoschiedsrichter einsetzte. Bei den Männern war der VAR in der gesamten Endrunde zum Einsatz gekommen.

Graham Hansen schied mit ihrem Klub FC Barcelona im Halbfinale gegen die Wölfinnen aus (0:1). Nicht allein wegen des fehlenden VAR, wie sie betonte. Die UEFA hätte allerdings mit "Kleingeld" für gleiche Voraussetzungen sorgen können. 

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Dass sie es nicht tat, mache es für sie "noch unverständlicher", sagte Graham Hansen. "Sie haben es sich einfach machen wollen. Sie denken null daran, was für die Gleichstellung in unserem Sport richtig ist", schimpfte die 25-Jährige: "Es ist unglaublich blöd, das zu sehen und nichts dagegen tun zu können."