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Für die Frauen des FC Bayern setzt es im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona eine Niederlage. Dabei haben die Münchnerinnen viel Pech.

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Die Frauen des FC Bayern München haben bei ihrer Halbfinalpremiere in der Champions League eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den FC Barcelona verlor der dreimalige deutsche Meister das Hinspiel auf dem FC Bayern Campus 0:1 (0:0).

Im zweiten Semifinale bezwang Titelverteidiger Olympique Lyon den englischen Spitzenklub FC Chelsea 2:1 (2:0). Die Rückspiele finden am kommenden Sonntag statt.

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"Barcelona hat gerade zu Beginn sehr balldominant agiert, insgesamt haben wir aber ordentlich verteidigt und wenig Torchancen zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr Spielanteile erarbeitet, geraten dann jedoch unglücklich in Rückstand – da wäre schon mehr drin gewesen", sagte Bayern-Coach Thomas Wörle.

In München erzielte Kheira Hamraoui (63.) den Siegtreffer für die über weite Strecken feldüberlegenen Katalaninnen. Die mit sieben deutschen Nationalspielerinnen angetretenen Münchnerinnen hatten immer wieder Probleme mit dem hohen Pressing der Gäste und in mehreren kritischen Situationen das Glück auf ihrer Seite.

Bayern mit großem Pech

So traf Hamraoui bei einer verunglückten Flanke die Latte (22.), ein Schlenzer von Victoria Losada (34.) klatschte an den Pfosten und bei einem Foul an Barcelonas niederländischer Nationalspielerin Lieke Martens (54.) hätte sich der FCB nicht über einen Strafstoß beschweren können. Auf der Gegenseite scheiterte Sara Däbritz allein vor Barcas Schlussfrau Sandra Panos (39.).

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Erst nach dem Gegentor erhöhten die Bayern die Schlagzahl und Däbritz rückte in den Fokus: Die Nationalspielerin vergab zwei Großchancen (72./88.) knapp und hatte kurz vor Schluss Pech bei einem Pfostentreffer (90.), sodass der Tabellenzweite der Bundesliga im Rückspiel am kommenden Sonntag (ab 12 Uhr LIVE im FREE-TV bei SPORT1) vor einer schweren Aufgabe steht.

Lyon bangt trotz Sieg

In Lyon bereitete Nationalspielerin Dszenifer Maroszan per Ecke das 2:0 durch Amandine Henry (39.) vor, Chelseas Magdalena Eriksson (27.) war zuvor ein Eigentor unterlaufen. Chelsea mit der starken deutschen Torfrau Ann-Katrin Berger machte danach Druck.

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Francesca Kirby scheiterte zunächst mit einem Elfmeter (45+2.), ehe der 20-jährigen schottischen Nationalspielerin Erin Cuthbert (72.) doch der Anschlusstreffer gelang. Im Viertelfinale hatte Lyon den Vorjahresfinalisten VfL Wolfsburg bezwungen.