Wolfsburg zieht gegen den FC Chelsea ins Finale der Champions League ein. Der Spitzenreiter der Frauen-Bundesliga und Pokalfinalist peilt nun erneut das Triple ab.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind auf ihrer Jagd nach dem erneuten Triple zum vierten Mal in das Finale der Champions League eingezogen.

Eine Woche nach dem 3:1 im Hinspiel löste der Bundesliga-Spitzenreiter im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea mit einem 2:0 (0:0) das Ticket nach Kiew. Pernille Harder (69.) und Ewa Pajor (78.) trafen zum verdienten Sieg für den VfL.

"Wir sind superglücklich, dass wir ins Finale eingezogen sind", sagte VfL-Trainer Stephan Lerch, "das war eine gute und konzentrierte Leistung."

Im Endspiel am 24. Mai, fünf Tage nach dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München in Köln, kommt es zum Wiedersehen mit Titelverteidiger Olympique Lyon um DFB-Spielführerin Dzsenifer Marozsan.

Die beiden Klubs standen sich bereits zweimal im Finale der Königsklasse gegenüber. 2013 in London gewann Wolfsburg (1:0) und feierte das Triple, 2016 in Reggio Emilia setzte sich der französische Serienmeister im Elfmeterschießen durch.

Im heimischen AOK-Stadion setzt VfL-Trainer Stephan Lerch auf die gleiche Aufstellung wie beim Auswärtserfolg in der Vorwoche in London. Die Gastgeberinnen bestimmten weitgehend das Geschehen, im Abschluss mangelte es aber zunächst an Durchschlagskraft. Chelsea blieb über Konter gefährlich. Erst nach über einer Stunde brach die Dänin Harder nach einem tollen Solo den Bann, Pajor baute die Führung per Kopf aus.

Der viermalige Titelträger Lyon machte es spannender. Eine Woche nach der Nullnummer im Hinspiel gewann das Starensemble sein Heim-Rückspiel am Sonntag gegen Manchester City mit 1:0 (1:0). Den Siegtreffer erzielte ausgerechnet die englische Nationalspielerin Lucy Bronze (17.), die erst vor der Saison von Manchester zu OL gewechselt war.

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