Domagoj Vida spielt mit Kroatien im Finale gegen Frankreich
Domagoj Vida spielt mit Kroatien im Finale gegen Frankreich © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Domagoj Vida erhält keine weitere Strafe nach seinen Ukraine-Aussagen. Die Ermittlungen werden ohne Ergebnis eingstellt. Das teilt die FIFA mit.

Anzeige

Kroatiens Fußball-Nationalspieler Domagoj Vida muss keine weitere Strafe durch den Weltverband FIFA fürchten.

Anders als nach dem Sieg im WM-Viertelfinale gegen Russland, damals war der Ex-Leverkusener Vida wegen eines Videos mit politischem Inhalt verwarnt worden, wurden die Ermittlungen wegen eines zweiten Clips ohne Ergebnis eingestellt. Dies teilte ein FIFA-Sprecher am Samstag mit.

Anzeige

Im zweiten Video, das nur einen Tag nach der Verwarnung aufgetaucht war, war Vida gemeinsam mit Kroatiens Co-Trainer Ivica Olic zu sehen. Dort wiederholte der Verteidiger unter anderem die Worte "Ruhm der Ukraine", die er bereits im ersten Video in die Kamera gerufen hatte, und sagte außerdem: "Belgrad brennt". Die FIFA hatte daraufhin eine Überprüfung angekündigt.

Vida hatte im ersten Video den Sieg gegen die Russen der Ukraine gewidmet, da er lange Jahre dort gespielt hatte. Der Betreuer Ognjen Vukojevic, der mit Vida im Video zu sehen gewesen war, wurde indessen nach Hause geschickt. Der kroatische Verband musste wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von rund 13.000 Euro zahlen.

Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind seit Jahren schwer belastet, weil Russland die Separatisten in der Ost-Ukraine unterstützt und die Krim annektiert hat. "Ruhm der Ukraine" war der Slogan der revolutionären Bewegung, die 2014 den von Russland unterstützten Präsidenten Wiktor Janukowitsch gestürzt hatte.