Spain v Russia: Round of 16 - 2018 FIFA World Cup Russia
Andres Iniesta tritt nach 133 Länderspielen aus der spanischen Nationalmannschaft zurück © Getty Images

Moskau - Nach dem Achtelfinal-K.o beginnt bei den Spaniern schon der Umbruch. Eine Legende erklärt seinen Rücktritt, die Zukunft des Interims-Trainers entscheidet sich bald.

Nach dem überraschenden WM-Aus gegen Russland ziehen die ersten spanischen Nationalspieler Konsequenzen.

Superstar Andres Iniesta, seit zwölf Jahren Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Iberer und Siegtorschütze im WM-Finale 2010, erklärte in einem Interview nach der Achtelfinal-Niederlage seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Der 34-Jährige hatte Spanien nicht nur zum WM-Titel 2010, sondern auch zu den EM-Triumphen 2008 und 2012 geführt. Im Achtelfinale gegen Russland kam Iniesta allerdings nur von der Bank, konnte dem Spiel danach nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.

"Ein wundervoller Zauber ist verflogen. Manchmal ist das Ende nicht so, wie man es sich erträumt hat", sagte der 34-Jährige, der gegen Russland sein 133. Länderspiel bestritt.

Die Zukunft von Interims-Trainer Fernando Hierro beim spanischen Fußball-Verband RFEF soll in der kommenden Woche entschieden werden. Dies verkündete Verbands-Präsident Luis Rubiales nach dem Achtelfinal-K.o.

"Ich denke, dass nicht mal Hierro jetzt über seine Zukunft reden will, an so einem harten Tag", meinte Rubiales in der Mixed-Zone des Luschniki-Stadions: "Wir werden uns diese Woche beim Verband zusammensetzen und dann Entscheidungen treffen." 

Allgemein wird erwartet, dass Hierro als Coach nicht mehr weitermachen wird. Er hatte als Sportdirektor des Verbandes die Nachfolge des kurz vor der WM-Endrunde entlassenen Trainers Julen Lopetegui angetreten. Rubiales: "Jetzt beginnt der erste Tag eines neuen Projekts, darüber werden wir jetzt in dieser Woche beim Verband sprechen."