Schiedsrichter Martin Atkinson (r.) radelte von England nach Kaliningrad
Schiedsrichter Martin Atkinson (r.) radelte von England nach Kaliningrad © Getty Images

Um doch bei der WM dabei zu sein, nimmt Schiedsrichter Martin Atkinson eine Tortour auf sich. Der Engländer radelt 2.700 Kilometer von England bis Kaliningrad.

Für die WM in Russland war zwar kein britischer Schiedsrichter nominiert. Ein Engländer zeigte dennoch vollen Körpereinsatz, um bei dem Turnier dabei zu sein.

Referee Martin Atkinson erreichte am Mittwoch nach 16-tägiger Radtour das WM-Stadion von Kaliningrad, wo England am Donnerstag im letzten Gruppenspiel auf Belgien (20 Uhr im LIVETICKER) trifft. In dieser Zeit legte der 47-Jährige über 2.700 Kilometer zurück.

Startpunkt seiner Reise war das Trainingsgelände der St. George's Park, das Trainingsgelände der Three Lions im englischen Staffordshire.

Seine Tour führte Atkinson durch sieben Länder. Damit wollte er Spendengelder für wohltätige Zwecke generieren, insgesamt konnte er auf diese Weise rund 68.000 Euro an Spenden generieren.

Erstmals seit der WM 1938 war bei der WM 2018 in Russland kein Schiedsrichter aus Großbritannien nominiert worden.