Nach gutem Start gerät der Video-Schiedsrichter bei der WM immer mehr ins Visier der Akteure. Beim Spiel Spanien-Marokko kam es deshalb zu unschönen Szenen.

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Was für ein Drama in den entscheidenden Spielen der Gruppe B: Cristiano Ronaldo verballert gegen Iran einen Elfmeter, kassiert für seinen Ellbogen-Check fast Rot und entkommt mit Portugal um ein Haar einem Debakel.

Gleichzeitig erleben die Spanier gegen Marokko ein Alptraum-Spiel. Erst in der 91. Minute macht Iago Aspas per Zauber-Hacke den Ausgleich. Erst wird der Treffer wegen Abseits abgepfiffen, aber nach Eingreifen des Video-Schiedsrichters doch gegeben.

Das schmeckte den Marokkanern überhaupt nicht. Vor allem Flügelspieler Noureddine Amrabat wollte die Entscheidung des Schiedsrichters nicht akzeptieren.

Amrabat: Schimpfwort live im TV

Nicht nur, dass der Marokkaner nach Abpfiff mit Torschütze Aspas diskutierte. Als er eine TV-Kamera sah, verlor der 31-Jährige die Beherrschung.

Mit seinen Händen imitierte Amrabat deutlich die typische viereckige Schiedsrichter-Geste, die den Videobeweis anzeigt. Gleich danach sagte Amrabat klar und deutlich "Bullshit" in die Kamera.

Die Marokkaner waren bereits vor dem Spiel gegen Spanien ausgeschieden. Ob die Aktion von Amrabat noch eine Strafe nach sich zieht, ist offen.