James Rodriguez wird bei der WM weiterhin von Verletzungsproblemen geplagt. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Senegal muss der Bayern-Star früh raus.

Bitterer Rückschlag für James Rodriguez: Der Mittelfeldstratege des FC Bayern München musste im entscheidenden Gruppenspiel von Kolumbien gegen Japan bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Ohne ihn zitterte sich das Team von Jose Pekerman mit einem knappen 1:0-Sieg ins Achtelfinale.

In der 31. Minute ging es für den Offensiv-Star der Cafeteros nicht mehr weiter. Geknickt schlich der 26-Jährige vom Platz und verschwand umgehend im Kabinentrakt.

Auch bei der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan reichte es wegen Problemen in der linken Wade für James nur zu einem Kurzeinsatz. Beim 3:0-Sieg gegen Polen spielte James dann über 90 Minuten durch und war mit zwei Torvorlagen der herausragende Akteur auf dem Rasen.

Gegen Senegal traten nun offenbar erneut muskuläre Probleme auf, Fox Sports schrieb von einer Verletzung im linken Bein. Eine genaue Diagnose stand zunächst aus.

Pekerman sorgt sich um James

Dennoch veranlasste James' Verletzung Pekerman dazu, Alarm zu schlagen. Er sagte auf der Pressekonferenz nach dem Sieg, er sei "sehr besorgt. Es ist eine harte Situation für mein Team. So ein Thema kann alles überschatten."

"Beim Abschlusstraining war er total fit, es gab keinen Hinweis auf eine Verletzung", ergänzte Pekerman. Im Moment habe er keine Informationen über die Art der Verletzung: "Wir müssen abwarten und hoffen, dass wir gute Nachrichten bekommen."

Für Kolumbien war das vorzeitige Aus von James eine herbe Schwächung, an zehn der letzten 14 WM-Tore war er direkt beteiligt. Gegen Senegal konnte er allerdings während seines Einsatzes kaum Akzente setzen.

Während der zweiten Halbzeit fieberte James von der Bank aus mit seinen Kollegen auf dem Rasen mit. Beim entscheidenden Treffer von Yerry Mina (74.) feierte auch James ausgelassen mit.