Mario Gomez erzielte zuletzt zwei Tore gegen den 1. FC Köln
Mario Gomez erzielte zuletzt zwei Tore gegen den 1. FC Köln © Getty Images

Der Kampf um die WM-Plätze ist in vollem Gange. VfB-Angreifer Mario Gomez kann sich eine gemeinsame Teilnahme mit Bayern-Angreifer Sandro Wagner vorstellen.

Bundestrainer Jogi Löw hat bei der WM in Russland die Qual der Wahl. Um den Mittelstürmer-Platz kämpfen unter anderem Bayern-Neuzugang Sandro Wagner und Stuttgart-Star Mario Gomez.

Nach einer einer Spitze gegen Wagner ruderte Gomez nun zurück und kann sich auch eine gemeinsame WM-Teilnahme mit Sandro Wagner vorstellen. "Vielleicht sieht Joachim Löw uns ja gar nicht als Konkurrenten. Vielleicht heißt es am Ende nicht Wagner oder Gomez sondern Wagner und Gomez", sagte der Stürmer des VfB Stuttgart der am Mittwoch erscheinenden Sport Bild.

Gomez (32) und der Münchner Wagner (30) sind ähnliche Spielertypen und gelten in der Nationalmannschaft als Konkurrenten im Angriff. Bundestrainer  Löw wird seinen vorläufigen Kader für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) am 15. Mai  verkünden.

Gomez: "Ich will zur WM"

"Ich habe keinen Zweikampf mit Sandro, sondern einen Kampf mit mir. Ich will eine möglichst gute Rückrunde spielen, meine sportlichen Ziele erreichen und zur Weltmeisterschaft", sagte Gomez.

In den vergangenen Tagen waren weniger versöhnliche Töne der der beiden Konkurrenten zu diesem Thema zu hören. 

Nachdem Gomez im Interview mit der Welt am Sonntag eine Spitze in Richtung Wagner losgelassen hatte, feuert der nun zurück.

Wagner stichelt gegen Gomez

"Der ein oder andere hat ja seinem Medienberater schon einen WM-Vorschuss gegeben", sagte der Bayern-Stürmer nach dem 4:0 in Freiburg. 

Gomez hatte vor zwei Wochen angedeutet, dass das Stürmer-Dasein beim FC Bayern keine Garantie für einen Platz im WM-Kader sei. "Wenn du da nicht triffst, müsstest du dir Gedanken machen", sagte der 32-Jährige.

Wagner rechnet sich gute Chancen aus

Auch wenn Wagner in München häufig die Bank drückt, ist er auf dem Platz meist zur Stelle. In 280 Spielminuten erzielte er bislang drei Tore. Dementsprechend selbstbewusst präsentiert sich der Ex-Hoffenheimer.

"Ich schaue nur auf mich, habe überall meine Tore gemacht. Alle anderen sogenannten Konkurrenten sind mir egal. Ich bin der beste deutsche Stürmer", sagte Wagner. Im Hinblick auf seine WM-Chancen sei er "sehr positiv".

Für die Nationalmannschaft wurde der 30-Jährige das erste Mal im Juni 2017 nominiert. In sieben Einsätzen kam er auf fünf Tore und holte den Confed Cup.

Gomez dagegen war beim Confed Cup nicht dabei und stand auch in den letzten beiden Freundschaftsspielen nicht im Kader. Sein letztes Tor im Nationaltrikot erzielte er im September 2017.

Lesen Sie auch:

WM 2018: Gomez sieht gute Chance

Wagner witzelt über Trainersuche