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Nach der geglückten Qualifikation von Schweden wird über ein Comeback von Zlatan Ibrahimovic spekuliert. Der Superstar und sein Berater befeuern die Gerüchte.

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Nach der geglückten WM-Qualifikation von Schweden wird weltweit über ein mögliches Comeback von Superstar Zlatan Ibrahimovic spekuliert.

Dieses Gerücht hat sein Berater Mino Raiola nun noch einmal zusätzlich angefeuert.

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"Wenn es nach mir geht, würde ich ihn persönlich dort abliefern", schrieb Raiola in einer SMS an die Zeitung Expressen.

Ibrahimovic hatte den 1:0-Hinspielsieg seiner Schweden gegen Italien im Stadion verfolgt und nach dem 0:0-Rückspiel bei Instagram ein Bild der feiernden Schweden gepostet und darunter geschrieben: "We are Zweden".

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Dass er Schweden dabei vielsagend mit "Z" schrieb, brachte die Spekulationen weiter zum Kochen.

Für dieses Wortspiel musste der 36-Jährige viel Kritik einstecken. "Wie peinlich ist dieser Tweet von Ibrahimovic. Er hat nichts zu Schwedens Erfolg beigetragen, und jetzt stiehlt er ihnen einen gutes Stück des Ruhms mit einem schlimmen Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen", twitterte zum Beispiel Journalist Ben Wills.

Schweden wollen nicht über Ibrahimovic sprechen

Mittelfeldspieler Sebastian Larsson wollte unmittelbar nach der Partie nicht über ein mögliches Comeback von Ibrahimovic bei der WM sprechen: "Mit dieser Frage beschäftigen wir uns ein anderes Mal."

Schwedens Sportdirektor Lars Richt war ebenfalls nicht daran interessiert, nach dem Spiel eine Debatte über Ibrahimovic zu führen. "Das ist doch klar, dass ich dazu nichts sagen kann. Wir feiern heute und sprechen nicht über das nächste Jahr. Jetzt ist jetzt. Lasst uns das hier genießen", sagte Richt.

Deutlicher wurde der Nationaltrainer Janne Andersson: "Zlatan hat sich entschieden, nicht dabei zu sein. Es ist traurig hier zu sitzen und über einen Spieler zu sprechen, der nicht dabei ist, wenn eine Truppe eine fantastische Leistung gebracht hat. Zlatan ist großartig – in jeder Hinsicht. Aber sprecht verdammt noch einmal über die Spieler, die das hier geschafft haben. Sie verdienen die ganze Aufmerksamkeit."

Ibrahimovic hatte seine Karriere nach der EM in Frankreich im vergangenen Jahr für beendet erklärt.