Leon Bailey erzielte gleich zwei Treffer für Bayer Leverkusen gegen Prag
Leon Bailey erzielte gleich zwei Treffer für Bayer Leverkusen gegen Prag © Imago
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Mit einem Doppelpack schießt Leon Bailey Leverkusen zum Gruppensieg in der Europa League. Mit dem Sieg gegen Slavia Prag bricht Bayer sogar einen Torrekord.

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Bayer Leverkusen hat sich dank Leon Bailey als Gruppenerster für die Zwischenrunde der Europa League qualifiziert.

Der Jamaikaner erzielte zwei Treffer beim 4:0-Sieg (2:0) der Werkself gegen den tschechischen Meister Slavia Prag. Damit beendete Leverkusen die Gruppe C als Gruppenerster. (Tabellen der Europa League)

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Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz hält nun mit 21 Treffern den nationalen Bestwert für die meisten Vorrundentore im "kleinen Europapokal". Zuvor hatten Werder Bremen (2009/10) und Eintracht Frankfurt (2018/19) jeweils 17 Tore in der Gruppenphase erzielt.

Bailey bester Bayer-Torjäger in Europa League

Bailey (8./32.), Moussa Diaby (59.) und Karim Bellarabi (90.+1) trafen für Leverkusen. Mit seinen Toren vier und fünf ist Bailey bester Bayer-Torjäger im laufenden Wettbewerb. (Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen)

Aufgrund des 0:1 im Hinspiel - die bislang einzige Pflichtspielniederlage der Leverkusener in dieser Saison - hatte Bayer einen Sieg für Platz eins benötigt. Bereits vergangene Woche hatte der Vorjahres-Viertelfinalist durch ein 3:2 bei OGC Nizza den Einzug in die Zwischenrunde perfekt gemacht, die am Montag ausgelost wird.

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Nach den fordernden vergangenen Wochen schonte Bosz Stammtorhüter Lukas Hradecky und Jungstar Florian Wirtz. Hradecky wurde vom etatmäßigen dritten Keeper Niklas Lomb ersetzt. Der war zuletzt vor fast genau acht Jahren, ebenfalls am letzten Gruppenspieltag der Europa League, gegen Rosenborg Trondheim für Leverkusen aufgelaufen.

Leverkusen startet gut in die Partie

Bei Eiseskälte startete Bayer gut in die Partie. Nadiem Amiri setzte mit einem Volleyschuss und einem Freistoß (5./7.) die ersten offensiven Akzente (Spielplan und Ergebnisse der Europa League)

Nach einem tollen Steilpass von Daley Sinkgraven, der ausnahmsweise auf seiner gelernten Position im Mittelfeld ran durfte, fand Karim Bellarabi mit einem Querpass den freistehenden Bailey, der nur noch einschieben musste.

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Leverkusen wollte direkt nachlegen, doch nach einem feinen langen Ball von Sinkgraven scheiterte Bailey aus bester Position an Slavia-Schlussmann Ondrej Kolar (16.). Leverkusens Ersatzmann Lomb musste bis dato nur einen Fernschuss der schwachen Gäste abwehren.

Sinkgraven-Tor zu Unrecht aberkannt

Zehn Minuten später bejubelte Sinkgraven, der ein starkes Spiel machte, das vermeintliche 2:0. Doch wie schon vergangene Woche beim 3:2 in Nizza wurde den Rheinländern das Tor zu Unrecht wegen Abseits aberkannt.

So war es wenige Minuten später Bailey, der nach Patrik Schicks Kopfball an den Pfosten abstaubte und die verdiente Führung vor der Pause ausbaute.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Leverkusen keinerlei Probleme mit dem Tabellenführer aus der tschechischen Liga, der auf kompletter Linie enttäuschte. Der eingewechselte Diaby erhöhte nach erneut glänzender Vorarbeit von Sinkgraven und traf dann noch einmal die Querlatte (89.), ehe Bellarabi den Schlusspunkt setzte.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)