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Der VfL Wolfsburg verpasst die Gruppenphase der Europa League. AEK Athen schlägt in den Playoffs in der Nachspielzeit zu.

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Last-Second-K.o. für den VfL Wolfsburg!

Das Team von Oliver Glasner ist in den Playoffs zur Europa League an AEK Athen gescheitert. Die Wolfsburger unterlagen den Griechen durch einen Treffer von Karim Ansarifard in der Nachspielzeit (90.+4) mit 1:2 (1:0).

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"Wir sind alle sehr enttäuscht", sagte Glasner. "Es ist unglaublich bitter, wenn man mit der letzten Aktion das 1:2 bekommt. Wir wollten unbedingt in der regulären Spielzeit die Partie gewinnen und sind dann ausgekontert worden. Wir haben uns sehr schwer getan, Torchancen herauszuspielen und konnten uns insgesamt zu wenig durchsetzen."

Admir Mehmedi brachte die Wölfe zunächst mit einem leicht abgefälschten Flachschuss kurz vor der Pause in Führung (45.+1).

AEK-Traumtor schockt Wolfsburg

Nach dem Seitenwechsel schockte Andre Simoes (66.) mit einem Sonntagsschuss aus gut 30 Metern in den rechten Winkel die Niedersachsen.

Im ersten Durchgang hatte VfL-Ersatzkeeper Pavao Pervan die Gäste zunächst mit einem gehaltenen Strafstoß von Petros Mantalos (20.) im Spiel gehalten.

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Die gelungene Aktion des Österreichers, der den am Knie verletzten Stammkeeper Koen Casteels gut vertrat, war aber auch ein Stück ausgleichende Gerechtigkeit. Denn die Abwehraktion von Xaver Schlager gegen Nenad Krsticic hatte Schiedsrichter Artus Dias wohl als Einziger im leeren Olympiastadion von Athen als Foul gesehen.

Wolfsburg-Trainer Glasner sichtlich unzufrieden

Der gehaltene Elfer und der Führungstreffer waren dann aber schon die Höhepunkte einer zähen ersten Halbzeit. Die Niedersachsen kontrollierten zwar weitgehend das Geschehen, aber in der Offensive fehlte es an Tempo und Passgenauigkeit. Trainer Glasner war sichtlich unzufrieden und machte sich ungewöhnlich oft lautstark bemerkbar.

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Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Der zwölfmalige griechische Meister bemühte sich um mehr Druck nach vorne, doch auch den Platzherren fehlten in dieser Phase die spielerischen Mittel, um die Deckung der Norddeutschen auszuhebeln. Die Partie verflachte immer mehr. Daran änderte auch der spektakuläre Ausgleichstreffer der Gastgeber nahezu nichts. Als vieles auf die Verlängerung hindeutete, düpierte der kurz zuvor eingewechselte Ansarifard mit einem verdeckten Kullerschuss VfL-Keeper Pervan.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)