Für Nationalspieler Nadiem Amiri von Bayer Leverkusen hat die Corona-Pause auch einen guten Aspekt
Nadiem Amiri ergreift Partei für Moussa Marega vom FC Porto © Getty Images
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Nadiem Amiri ergreift Partei für Moussa Marega vom FC Porto, der Opfer von Rassismus wird. Im Spiel gegen Vitoria Guimares verlässt dieser das Feld.

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Mittelfeldspieler Nadiem Amiri vom Bayer Leverkusen hat vor dem Europa-League-Duell gegen den FC Porto Partei für Porto-Star Moussa Marega ergriffen, der am Sonntag rassistisch beleidigt worden war.

"So etwas hat im Fußball und auf der Welt nichts zu suchen. Unser Blut hat dieselbe Farbe. Ich selbst habe so etwas auch schon erleben müssen. Ich hoffe, dass wir alle 'Nein' zum Rassismus sagen", sagte Amiri auf der Pressekonferenz am Mittwoch. 

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Bosz: "Wir sind alle gleich, das Aussehen spielt keine Rolle"

Am Donnerstag (Europa League: Bayer Leverkusen - FC Porto ab 21.00 Uhr im LIVETICKER) trifft der Werksklub in der Zwischenrunde der Europa League auf das portugiesische Spitzenteam.

"Wir als Bayer sind da ganz deutlich: Rassismus akzeptieren wir nicht. Wir sind alle gleich, das Aussehen spielt keine Rolle", betonte Bayer-Trainer Peter Bosz zum Thema Rassismus.

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Marega verlässt nach rassistischen Beleidigungen das Spielfeld

Der aus Mali stammende dunkelhäutige Mittelstürmer Marega war beim 2:1-Erfolg des 28-maligen portugiesischen Meisters bei Vitoria Guimaraes am vergangenen Sonntag Opfer rassistischer Beleidigungen geworden. 

Marega war es schließlich nach 71 Minuten leid und verließ das Spielfeld.