Für Ralf Rangnick ist nichts unmöglich. Nach der Zitterpartie in den EL-Playoffs hat der Trainer von RB Leipzig große Ziele in der anstehenden Europa-League-Saison.

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Nach dem Last-Minute-Einzug von RB Leipzig in die Gruppenphase der Europa League dachte Trainer Ralf Rangnick schon an den Europacupsieg und die Königsklasse. "So weit ich weiß, qualifiziert sich der Europa-League-Sieger direkt für die Champions League. Das ist noch ein ganz weiter Weg, da braucht man ein ganz gutes Fernglas, um da hinzuschauen, aber wenn wir schon dabei sind, warum nicht?", sagte Rangnick.

Beim mühsamen 3:2 (1:1) im Playoff-Rückspiel am Donnerstagabend gegen den ukrainischen Außenseiter Sorja Lugansk stand der Bundesligist allerdings knapp vor dem Aus. Der eingewechselte Schwede Emil Forsberg rettete die Sachsen mit einem verwandelten Handelfmeter in der 90. Minute zum 3:2-Endstand. Bei einem 2:2 wäre RB wegen des torlosen Hinspiels ausgeschieden.

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"Emil hat Eier bewiesen", sagte Kapitän Willi Orban hinterher. Auch Nationalstürmer Timo Werner hätte den Elfmeter gerne geschossen, nach einem Wortwechsel auf dem Platz überließ er die Ausführung aber Forsberg. "Dickes Lob an Emil, dass er die Verantwortung übernommen hat", sagte Rangnick: "Ob er das in der Rückrunde der vergangenen Saison auch gemacht hätte, weiß ich nicht. Es zeigt, dass er auf dem Weg ist, wieder der Emil Forsberg zu werden, den wir brauchen."

Auf welche Gegner die Sachsen in der Vorrunde treffen, steht nach der Auslosung am Freitag (ab 13 Uhr im LIVETICKER) in Monaco fest. Ein Duell gegen Schwesterklub Red Bull Salzburg ist möglich.