Lesedauer: 2 Minuten

Joachim Löw kann bei seinem letzten Turnier als Bundestrainer auf einen größeren Pool an Spielern zurückgreifen.

Anzeige

Joachim Löw kann bei seinem letzten Turnier als Bundestrainer auf einen größeren Pool an Spielern zurückgreifen.

Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) entschied am Dienstag, die Kader für die Fußball-Europameisterschaft wegen der anhaltenden Corona-Pandemie von 23 auf 26 Spieler aufzustocken.

Anzeige

Damit soll das Risiko verringert werden, dass Mannschaften wegen angeordneter Quarantänemaßnahmen nicht zu einer Partie antreten können. Die Entscheidung könnte Löw die Rückkehr der aussortierten Profis Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng erleichtern. Schließlich ist nun noch mehr Platz im Kader. 

EM-Tippkönig gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Lange hatte Löw stets betont, den von ihm eingeleiteten Umbruch im DFB-Team nicht unterbrechen zu wollen. Die anhaltende Pandemie und ihre Folgen für den Fußball ließen ihn jedoch zuletzt auch andere Töne anschlagen. Bis Mai wolle man sich darüber im Klaren sein, "was notwendig ist, um uns im Turnier den bestmöglichen Erfolg zu erzielen".

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Premier League
    1
    Fussball / Premier League
    Alissons Tor verzückt England
  • Fussball / Transfermarkt
    2
    Fussball / Transfermarkt
    Transferticker: Zorc mit Ansage bei Haaland
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    Klose verlässt den FC Bayern!
  • Fussball / 3. Liga
    4
    Fussball / 3. Liga
    "Spacko": Mölders beleidigt Bayern
  • Int. Fussball / La Liga
    5
    Int. Fussball / La Liga
    Atlético furios! Real-Chance minimal

So lange können die Trainer noch nachnominieren

Allerdings gilt die Kader-Änderung der UEFA nur mit Blick auf das Gesamtturnier. Bei den einzelnen Partien dürfen weiterhin nur 23 Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen, drei Profis müssen jeweils auf der Tribüne Platz nehmen. Dies können allerdings von Begegnung zu Begegnung andere Spieler sein. Drei Torhüter sind im 23er Kader für die einzelnen Partien verpflichtend. 

Die Trainer der 24 Mannschaften müssen bis zum 1. Juni ihr Aufgebot für die EM (11. Juni bis 11. Juli) benennen. Allerdings können bis zum ersten Spiel eines Teams noch Spieler ausgetauscht werden, die sich bis dahin schwer verletzen. 

Auch bei einer Corona-Erkrankung oder der behördlichen Anordnung von Quarantänemaßnahmen sind dann noch Wechsel möglich. Keeper können gemäß neuem Regelwerk sogar während des Turniers ersetzt werden.