Bei der Partie zwischen England und Russland kam es bei der EM in Frankreich zu Ausschreitungen
Bei der Partie zwischen England und Russland kam es bei der EM in Frankreich zu Ausschreitungen © Imago
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Nach Ausschreitungen bei der EM 2016 in Frankreich müssen sich seit Montag zwei russische Hooligans vor Gericht verantworten.

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Nach der heftigen Ausschreitungen im Vorfeld der Partie zwischen England und Russland bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich müssen sich seit Montag zwei russische Hooligans in Aix-en-Provence vor Gericht verantworten.

Den Beschuldigten Pawel Kossow und Michail Iwkine wird vorgeworfen, den Engländer Andrew Bache angegriffen und so schwer verletzt zu haben, dass dieser schwere Hirnschäden davontrug und seither im Rollstuhl sitzt. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu 15 Jahre Haft.

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Das Opfer kann bei dem Prozess nicht selbst vor Ort sein und wird durch seinen Sohn vertreten. "Herr Bache ist physisch und psychisch derart angeschlagen, in einem Zustand irgendwo zwischen Parkinson und Alzheimer, dass er nicht an der Beweisaufnahme mitwirken kann, auch nicht per Videoschalte", sagte der Anwalt des Engländers, Olivier Rosato.

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Am 11. Juni 2016 war es in Marseille zu massiven Krawallen zwischen russischen und englischen Hooligans gekommen. Der Angeklagte Iwkine sagte, er habe in Notwehr gehandelt und sich selbst verteidigt. "Das war kein Fall zwischen friedlichen Engländern und blutrünstigen Russen", sagte Kossows Anwalt Alain Duflot.