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München - Martin Hinteregger erscheint nach einem freien Nachmittag zu spät im Teamhotel des ÖFB-Teams. Der Frankfurter Verteidiger entschuldigt sich für sein Fehlverhalten.

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Martin Hinteregger hat während der Länderspielpause für Ärger gesorgt.

Wie der österreichische Verband am Mittwoch mitteilte, sei der Innenverteidiger von Eintracht Frankfurt am Samstag zu spät ins Teamhotel zurückgekehrt und habe damit gegen interne Regeln verstoßen.

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Hinteregger soll im Skiort Flachau bis in die „frühen Morgenstunden“ gefeiert haben, anstatt rechtzeitig ins Team-Hotel zu kommen. Deswegen strich ihn Trainer Franco Foda aus der Startelf, berichten die Salzburger Nachrichten.

Laut Kleiner Zeitung verpasste Hinteregger den für 21.30 Uhr angesetzten Zapfenstreich um 10 Stunden und hatte bei seiner Ankunft im Teamquartier "leichte Gleichgewichtsstörungen".

"Aufgrund der Wichtigkeit des Spiels gegen Polen (am Montag, Anm. d. Red.) haben wir den Fokus voll auf das Sportliche gelegt und das Thema bewusst intern abgehandelt. Martin hat sein Fehlverhalten eingesehen und sich entschuldigt", erklärte Foda.

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Hinteregger entschuldigt sich

Hinteregger meinte: "Ich habe am Samstag meinen Geburtstag gefeiert und hier eine Grenze überschritten. Ich habe mich beim Trainer, bei der Mannschaft und dem Betreuerteam für mein Verhalten entschuldigt."

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Der Abwehrspieler hatte gegen Polen (0:0) nur auf der Bank gesessen. Ob dies eine Disziplinarmaßnahme war oder an muskulären Problemen an der Wade lag, die ihn zwei Tage am Mannschaftstraining hinderten, gab der ÖFB nicht bekannt.

Wiedersehen mit Augsburg droht auszufallen

Hinteregger war im August nach wochenlangem Tauziehen vom FC Augsburg nach Frankfurt gewechselt, wohin er schon in der Rückrunde ausgeliehen war. Beim FCA hatte er zuvor für Negativschlagzeilen gesorgt, im Trainingslager war er nach einem Mannschaftsabend betrunken auf einem Marktplatz zu sehen. Aufgrund der Wadenprobleme droht Hinteregger auch das Wiedersehen mit dem FCA am Samstag zu verpassen.