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Bukarest - Vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Rumänien und Deutschland verschärft der DFB nach dem Corona-Fall Jonas Hofmann die Sicherheitsvorkehrungen.

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Eigene Aufzüge, Handschuhe beim Essen und Spazier-Verbot: Der DFB hat die Sicherheitsvorkehrungen rund um die deutsche Nationalmannschaft nach dem positiven Corona-Test von Jonas Hofmann nochmal verschärft!

Wie SPORT1 vor Ort in Bukarest erfuhr, hält sich der gesamte DFB-Tross strikt in seiner eigenen Blase auf.

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DFB-Team mit eigenem, desinfizierten Aufzug

Die Spieler beziehen im Marriott Grand Hotel die komplette sechste Etage und blicken aus ihren Zimmern auf den monströsen Parlamentspalast und die neu gebaute Nationalkathedrale. Der Betreuerstab befindet sich ein Stockwerk über der Mannschaft (WM-Qualifikation: Rumänien - Deutschland, Sonntag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

SPORT1-Reporter Patrick Berger vor dem deutschen Teamhotel in Bukarest
SPORT1-Reporter Patrick Berger vor dem deutschen Teamhotel in Bukarest © SPORT1

Das obligatorische Anschwitzen fand am Vormittag nicht im Stadion, sondern in den Fitnessräumen der Fünf-Sterne-Herberge statt. Der DFB-Tross nutzt während des Rumänien-Aufenthalts einen eigenen (zuvor desinfizierten) Aufzug.

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Um 14.30 Uhr Ortszeit aß die Mannschaft zu Mittag. Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Co. saßen dabei an separaten Einzeltischen. Die Spieler bekamen ihr Essen an den Platz gebracht und trugen Handschuhe (Spielplan und Ergebnisse der WM-Quali).

Um 18.15 Uhr versammelt Bundestrainer Joachim Löw das Team zur Abschlussbesprechung, alle müssen Masken tragen. Danach - gegen 20 Uhr, geht es in zwei Bussen in Richtung Nationalstadion.

Joachim Löw: "Sinne sind geschärft"

Die Zeit zwischen Mittagessen und Teambesprechung nutzen die Spieler normalerweise gerne für einen Spaziergang. Doch auch das ist verboten! Der Kontakt zu anderen Personen soll so gering wie möglich gehalten werden.

Plastikblasen zum Schutz von Corona gehören in Bukarest aktuell zum Stadtbild
Plastikblasen zum Schutz von Corona gehören in Bukarest aktuell zum Stadtbild © Imago

"Die Sinne sind geschärft", sagte Löw vor dem zweiten WM-Quali-Spiel am Abend gegen die offensivstarken Rumänen: "Die Spieler sind wirklich sehr diszipliniert. Wir sind jetzt in unserer Blase und hoffen, dass nichts mehr passiert."

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Nach dem Spiel fliegt die Mannschaft noch in der Nacht (1.15 Uhr Ortszeit) per Chartermaschine nach Köln. Ankunft: 3 Uhr deutscher Zeit. Ab dann beginnt die Vorbereitung auf das dritte Spiel gegen Nordmazedonien am Mittwoch (WM-Qualifikation: Deutschland - Nordmazedonien, Mittwoch ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).