Fritz Keller ist stolz auf das DFB-Team
Fritz Keller ist stolz auf das DFB-Team © Imago
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Fritz Keller würdigt die Menschenrechtsbotschaft der Nationalmannschaft an WM-Gastgeber Katar als starkes Zeichen. Ziel sei eine gemeinsame Haltung.

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Präsident Fritz Keller hat die Menschenrechtsbotschaft der Nationalmannschaft an WM-Gastgeber Katar als starkes Zeichen gewürdigt und will den gesamten deutschen Fußball in dieser Frage für ein geschlossenes Auftreten gewinnen.

Die Position des DFB zur Weltmeisterschaft 2022 werde im April Thema im Präsidium sein, kündigte Keller an. "Ziel ist eine gemeinsame Haltung des deutschen Fußballs", sagte er bei dfb.de.

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Er sei "sehr stolz" auf Kapitän Manuel Neuer und Co., betonte Keller, der gesamte Deutsche Fußball-Bund stehe "selbstverständlich" hinter der Aktion von Donnerstagabend und für die Achtung von Menschenrechten ein: "Sollte sich jemand hinter einem Statement für Menschenrechte nicht versammeln können, muss er dringend seinen inneren Kompass neu ausrichten."

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Bei der Aufstellung für die Hymnen trug jeder Nationalspieler in Duisburg ein schwarzes T-Shirt mit einem weißen Buchstaben - zusammen lautete die Botschaft: HUMAN RIGHTS. Die DFB-Elf folgte damit dem Vorbild Norwegens.

"Ich war begeistert", sagte Keller, der von einem WM-Boykott aber weiter nichts hält: "Katar hat viele Reformen angestoßen, es gibt sichtbare Fortschritte, die zwar noch lange nicht ausreichen, die aber ein Boykott möglicherweise wieder zunichtemachen würde."

Menschenrechte seien aber nicht verhandelbar, für Verband und Nationalmannschaft gelte daher: "Selbstverständlich müssen und werden wir weiter unsere Stimme erheben."