Wirtz (l.) und Musiala sind erstmalig nominiert
Wirtz (l.) und Musiala sind erstmalig nominiert © FIRO/FIRO/SID
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Wirtz (17) und Musiala (18) gehen ihren ersten Auftritt im Kreise der Nationalmannschaft mit großer Vorfreude und gleichzeitiger Demut an.

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Die beiden Debütanten Florian Wirtz (17) und Jamal Musiala (18) gehen ihren ersten Auftritt im Kreise der Fußball-Nationalmannschaft mit großer Vorfreude und gleichzeitiger Demut an. "Wir sind natürlich schon ein bisschen im Fokus. Aber wir machen uns beide nicht so viel Druck, dass wir jetzt etwas Besonderes zeigen müssen, sondern genießen es einfach, dabei sein zu dürfen", sagte Wirtz bei DFB.de: "Und freuen uns darauf, mit so tollen Spielern zusammenzuspielen."

Musiala, der in der Jugend für England gespielt hat, begrüßte vor allem, dass er sein Debüt nicht alleine absolviert. "Es freut mich, dass ich nicht der einzige junge Spieler hier bin. Dann teilen wir den Druck ein bisschen", sagte der Profi von Bayern München: "Es ist eine gute Erfahrung für uns beide. Wir haben viel zu reden, weil wir beide neu sind und aufeinander aufpassen müssen."

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Beide bekräftigten, dass sie sich sehr wohl fühlten. "Noch vor kurzem schien das sehr weit weg. Deshalb erscheint mir alles auch noch immer ein bisschen irreal", gab der Leverkusener Wirtz zu. Der 17-Jährige war erst im Januar 2020 von der Jugend des 1. FC Köln zum rheinischen Rivalen gewechselt, im Mittelfeld der Werkself ist er aber bereits nicht mehr wegzudenken.

Bundestrainer Joachim Löw hatte betont, dass die beiden Neuen ihre ersten Tage bei der Nationalmannschaft vor allem zum Kennenlernen nutzen sollten. Einsätze bei den anstehenden WM-Qualifikationsspielen gegen Island (Donnerstag), in Rumänien (Sonntag) und gegen Nordmazedonien (31. März, alle 20.45 Uhr/RTL) sind nicht ausgeschlossen.