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Joachim Löw und die deutsche Nationalmannschaft stehen vor dem nächsten WM-Qualifikationsspiel - und der Bundestrainer warnt vor einem krassen Außenseiter.

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Joachim Löw schiebt vor seinem letzten EM-Casting alle Sentimentalitäten zur Seite. "Wehmut schwingt auf keinen Fall mit. Alle Kraft ist dem Spiel und dem Turnier gewidmet", sagte der scheidende Bundestrainer vor dem Abschluss der WM-Quali-Trilogie gegen Nordmazedonien.

Und er warnte vehement vor dem krassen Außenseiter: "Sie sind mit allen Wassern gewaschen. Sie sind keinen Deut schlechter als die Rumänen. Das wird noch einmal ein Kraftakt." 

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Löw will seinem noch nicht benannten Nachfolger mit dem dritten Sieg am Mittwoch in Duisburg auf dem Weg zur Winter-WM in Katar ein bestelltes Feld hinterlassen. Zudem erhofft er sich letzte Erkenntnisse vor der Nominierung seines vorläufigen EM-Kaders im Mai. In seiner Mannschaft hat der 61-Jährige bereits "einen Konkurrenzkampf Richtung EM" festgestellt. Die nächsten zwei Monate seien entscheidend, betonte Löw. (SERVICE: Alles zur WM-Qualifikation)

DFB-Startelf: ter Stegen ersetzt Neuer - Löw verändert Abwehr

Einige Entscheidungen für die Länderspiel-Premiere gegen Nordmazedonien hat er hingegen schon getroffen. Marc-André ter Stegen wird für Manuel Neuer im Tor stehen, Ilkay Gündogan die Mannschaft in Abwesenheit Neuers als Kapitän aufs Feld führen. "Wir haben ihm im letzten Jahr zugesagt, dass er das eine oder andere Spiel macht. Er ist auch ein klasse Torhüter, der schon lange auf diesem hohen Niveau spielt. Manu ist unsere Nummer eins. Aber eine Pause tut Manu sicherlich auch mal gut", erklärte Löw vor dem Anpfiff bei RTL.

Im Vergleich zu den vorherigen beiden WM-Qualifikationsspielen nimmt Löw noch eine weitere Änderung vor: Anstelle von Lukas Klostermann rückt Robin Gosens in die Anfangsformation.

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Die Offensive bleibt unverändert. Das bedeutet auch, dass Kai Havertz wiederum den Vorzug vor seinem Chelsea-Teamkollegen Timo Werner erhält. Hier zum Spielplan & den Ergebnissen der WM Qualifikation 2022!

WM Quali: Die Aufstellungen

Deutschland: ter Stegen - Ginter, Rüdiger, Can - Gosens, Kimmich, Goretzka - Gündogan - Havertz, Gnabry, Sané
Nordmazedonien: Dimitrievski - Ristovski, Velkoski, Musliu - Nikolov, Bardi, Ademi, Elmas, Alioski - Pandev, Trajkovski

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Löw hat bei seinen Spielern den Chancenwucher im Spiel in Rumänien (1:0) deutlich angesprochen. Zudem schwor er seine Tabellenführer der Gruppe J auf den 19. Sieg in der WM-Qualifikation in Folge ein: "Wir wollen nachlegen." Hier zu den Tabellen der WM Quali 2022!

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WM-Quali: "Noch nicht auf das Äußerste gefordert"

Dazu soll auch die verbesserte Defensive beitragen. Erstmals seit vier Jahren könnte die DFB-Auswahl in drei Spielen in Folge ohne Gegentor bleiben.

"Es ist wieder kompakter und mannschaftlich geschlossener. Die Mannschaft war zuletzt eng und gestaffelt", lobte Löw. Er räumte aber auch ein, dass Island (3:0) und Rumänien "nicht die Kaliber" gewesen seien, "die bei der EM um den Titel spielen". Man sei "noch nicht auf das Äußerste gefordert worden".

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Das wird beim Jahreshöhepunkt (11. Juni bis 11. Juli) schon in der Vorrunde mit den Duellen gegen Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal ganz anders aussehen. Den letzten Schliff soll sich das DFB-Team in den beiden Länderspielen gegen Dänemark (2. Juni/Spielort offen) und Lettland (7. Juni/Düsseldorf) holen.

Dann muss Löw auch die Fragen nach seinem Überangebot im Mittelfeld beantworten. "Es liegt am Bundestrainer, so viele Topspieler wie möglich auf den Platz zu bringen und die Aufgaben zu verteilen", sagte Gündogan.

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