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Zuletzt fällt im Zusammenhang mit der Nachfolge von Joachim Löw auch der Name Christian Streich. DFB-Präsident Fritz Keller bezieht nun Stellung.

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Der DFB sucht aktuell einen Nachfolger für Bundestrainer Joachim Löw.

Als Nachfolger für den scheidenden Coach, der nach der EM im Sommer zurücktreten wird, wurde zuletzt auch Freiburgs Trainer Christian Streich ins Spiel gebracht.

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DFB-Präsident Fritz Keller, bis 2019 Boss des SC Freiburg, äußerte sich nun zu der Personalie. Der gebürtige Freiburger fürchtet, dass es ihm die SC-Fans übel nehmen könnten, wenn Streich zum DFB holen sollte.

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Keller über Streich: "Die lynchen mich hier"

"Da kommt dann sofort der Gedanke: Die lynchen mich hier. Dann könnte ich nie mehr in meine Heimat", sagte Keller in der Sky-Sendung "Meine Geschichte". Keller stammt aus der Kaiserstuhl-Gemeinde Oberbergen nahe Freiburg und wuchs in einer Winzer- und Gastronomenfamilie auf.

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Streich selbst meinte vor dem Spiel gegen den FC Augsburg: "Ich habe gehört, dass Marcel Reif da etwas gesagt hat und dann Hansi (Flick, Anm.d.Red.) gefragt wurde. Der Hansi ist ein höflicher Mensch und wir mögen uns ja auch. Weiter ist mir nichts durch den Kopf gegangen. Es ist ja irgendwie auch nett, dass auch jemand noch an mich denkt."

Streich, seit über neun Jahren Cheftrainer der Breisgauer, hat erst kürzlich seinen Vertrag beim Sport-Club verlängert. Der Job als Bundestrainer also eigentlich auch gar kein Thema?

Streich: "Irgendwas muss man ja schwätzen"

"Ja, natürlich. Es ist auch nicht weiter schlimm. Es ist ja auch kein großes Thema. Irgendwas muss man dann ja manchmal schwätzen", ergänzte Streich.

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Schon auf der Pressekonferenz am Freitag hatte sich der 55-Jährige zu dem Thema geäußert. "Die Frage erübrigt sich", meinte Streich. Die Frage, ob seitens des DFB denn schon jemand mit ihm gesprochen habe, verneinte Streich.