Serge Gnabry und die deutschen Spieler müssen sich auf zusätzliche Maßnahmen gefasst machen
Serge Gnabry und die deutschen Spieler müssen sich auf zusätzliche Maßnahmen gefasst machen © Imago
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Der Deutsche Fußball-Bund intensiviert die Schutzmaßnahmen vor dem anstehenden Länderspiel-Dreierpack. Mehr Tests, mehr Abschottung warten auf das Löw-Team.

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Angesicht der europaweit steigenden Corona-Fallzahlen hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Schutzmaßnahmen für den anstehenden Länderspiel-Dreierpack der Nationalmannschaft zum Jahresabschluss intensiviert.

Im Vergleich zu den Partien im Oktober wird die Zahl der Testungen bei Kapitän Manuel Neuer und Co. "nochmals erhöht", teilte der DFB am Freitag mit. 

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Vor allem für das abschließende Gruppenspiel in der Nations League am 17. November im spanischen Sevilla gelten besondere Vorgaben, weil Spanien vom Auswärtigen Amt unverändert als Risikogebiet eingestuft wird. Unmittelbar vor dem Abflug als auch unmittelbar nach der Landung sind Testungen vorgesehen, sodass alle Beteiligten die 48-Stunden-Frist wahren und - ein negatives Testergebnis vorausgesetzt - sich "nach der Rückkehr nach Deutschland grundsätzlich nicht in Quarantäne begeben müssen", teilte der DFB mit. 

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Um Kontakte mit Dritten so weit wie möglich zu reduzieren, wird die Mannschaft mit dem Team-Charter von Leipzig nach Sevilla fliegen. Die Rückreise erfolgt ebenfalls per Team-Charter über München nach Düsseldorf. Damit sollen die Reisewege zu den Heimklubs für einen Großteil des Kaders und des Betreuerstabs verkürzt werden.

Zuvor spielt das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Leipzig noch gegen Tschechien (11. November) und gegen die Ukraine (14. November). 

Der DFB hat sich bei seinen Vorgaben auch an der Musterschutzverordnung orientiert, die die Bundesregierung für Reisen in Risikogebiete erlassen hat. Darin ist eine Ausnahme der Quarantänepflicht für Sportler und Funktionäre im professionellen Sport vorgesehen. Die Umsetzung und Ausgestaltung der Corona-Schutzverordnungen obliegt aber den einzelnen Bundesländern. Der DFB befindet sich im Austausch mit den Behörden.