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München - Viele Topstars werden beim Testspiel des DFB-Teams gegen die Türkei am Mittwoch nicht spielen. Dafür bekommt ein Torwart und ein Spielmacher eine Einsatzgarantie.

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Bundestrainer Joachim Löw verzichtet beim Testspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch (Deutschland - Türkei, Mi., ab 20.45 im LIVETICKER) auf einige Topstars. 

Real-Star Toni Kroos plagt sich mit einer Verletzung am linken mittleren Gesäßmuskel herum und soll erst am Mittwoch zur Nationalmannschaft reisen.

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Auch Timo Werner fällt aus. Der Stürmer vom FC Chelsea klagte zuletzt über grippeähnliche Symptome. "Es wurden verschiedene Tests gemacht. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor", sagte Löw.

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Für Mittwoch deckte Löw einige Karten auf. Bernd Leno erhält im Tor den Vorzug vor Kevin Trapp. 100-Millionen-Mann Kai Havertz bekommt gegen die Türkei eine weitere Chance, sich unverzichtbar zu machen. In seinen bisherigen sieben Spielen, davon nur eines über 90 Minuten, ist ihm dies nicht gelungen. 

"Solche Spiele sind da, um zu sehen, welche Spieler in naher Zukunft unsere Startelf verstärken können", betonte der Bundestrainer. "Das ist eine Chance. Wer zeigt sich wie? In welcher Verfassung? Wie werden Vorgaben umgesetzt?" Die möglichen Debütanten Mahmoud Dahoud, Florian Neuhaus und Jonas Hofmann werden es vernommen haben. Löw fordert im Turnier-Casting am Mittwoch energisch Leistung von seiner zweiten Garde ein. 

Löw mit nur 14 Stars beim Training 

Der Bundestrainer hätte mit seiner Mannschaft neben Länderspielen gerne mehr intensive Trainingseinheiten, aber dazu wird es nicht kommen. Am Montag hatte er durch Absagen, verspätete Anreisen und Schonung ganze 14 Profis begrüßen können - keine perfekte Vorbereitung für ein Spiel, in dem er "einiges ausprobieren" will. 

Trotzdem: Der Bundestrainer erhofft sich überdies einen unverstellten Blick auf Spieler, die bei der EM hintere Kaderplätze besetzen könnten. "Gierig, hungrig, konsequent und kaltblütig - wir müssen uns so präsentieren, dass die Zuschauer wieder Lust auf uns haben", forderte er. Zumindest die Fans vor dem Fernseher. Im Stadion werden nämlich maximal 300 Zuschauer sein, da die 7-Tage-Inzidenz in Köln (38,6) auch am Dienstag noch über dem Grenzwert von 35 lag. 

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TV: RTL
Livestream: TVNOW
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