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München - Der Trainerjob bei AS Monaco ist ihm mehr als genug, wie SPORT1 weiß: Entgegen anders lautenden Meldungen wird Nico Kovac nicht als TV-Experte die Spiele der deutschen Nationalmannschaft begleiten.

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Rolle rückwärts! Niko Kovac wird doch nicht neuer Experte bei RTL für die Länderspiel-Übertragungen der deutschen Nationalmannschaft. Das erfuhr SPORT1 aus exklusiver Quelle.  

Zuvor hatte der Sportbuzzer nach eigenen Informationen vermeldet, der ehemalige Trainer des FC Bayern werde als Nachfolger für Jürgen Klinsmann bereits ab den nächsten DFB-Partien im kommenden Herbst seine Einschätzungen zu den Leistungen des Teams von Bundestrainer Joachim Löw abgeben.

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Kovac wegen Monaco nicht zu RTL

Wie SPORT1 weiß, war das ursprünglich auch geplant.

Nachdem Kovac aber vor knapp zwei Wochen als Trainer beim französischen Ligue-1-Klub AS Monaco angeheuert hatte, lehnte er den TV-Job ab.

Am Samstagabend feierte er in einem Testspiel gegen Ex-Klub Eintracht Frankfurt sein Debüt als Coach der Monegassen.

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Den nötigen Hintergrund für seinen Job beim Kölner Privatsender hätte Kovac indes in jedem Fall mitgebracht: Vor seiner Anstellungen in Frankfurt (2016 bis 2018) und bei Bayern (2018 bis November 2019) war der Fußballlehrer praktisch unmittelbarer Kollege von Löw, hatte von 2013 bis 2015 als Nationalscoach die kroatische Nationalmannschaft betreut.

Trennung von Klinsmann nach Hertha-Aus

RTL hatte sich von Klinsmann im Februar getrennt, wie SPORT1 seinerzeit exklusiv vermeldet hatte. Vorausgegangen war nicht zuletzt die Schlammschlacht des früheren Trainers von Hertha BSC mit den Berlinern. 

Klinsmann und der Sender hatten sich damals bereits in einem vertragslosen Zustand befunden, nachdem der Kontrakt des 56-Jährigen zum 31. Dezember 2019 ausgelaufen war.

Mitentscheidend für die Trennung dürfte vor allem ein öffentlich gemachtes 22-seitiges Protokoll gewesen sein: Darin bewertete Klinsmann jeden einzelnen Hertha-Spieler hinsichtlich aktueller Leistungsfähigkeit und einem möglichen "Mehrwert" für die Zukunft. Auch Manager Michael Preetz bekam sein Fett weg.