Der Sommermärchen-Prozess in der Schweiz endete ergebnislos
Der Sommermärchen-Prozess in der Schweiz endete ergebnislos © Getty Images
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Der DFB will die Sommermärchen-Affäre nicht ruhen lassen - und schaltet eine Berliner Detektei ein, die für Aufklärung sorgen soll.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mithilfe einer Berliner Detektei neue Erkenntnisse in der Sommermärchen-Affäre sammeln. Einen entsprechenden Bericht der Süddeutschen Zeitung bestätigte der DFB am Dienstag.

Keller hatte zuvor bereits angekündigt, nach dem ergebnislosen Ende des Prozesses in der Schweiz gegen den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, seinem Amtsnachfolger Wolfgang Niersbach sowie dem früheren DFB-Generalsekretär und -Schatzmeister Horst R. Schmidt, aktiv zu werden. Diesbezüglich läuft derzeit eine Generalinventur, die auch Abläufe rund um die WM 2006 beinhaltet.

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Noch immer ist unklar, warum im Jahr 2002 der damalige WM-Organisationschef Franz Beckenbauer ein Darlehen des mittlerweile verstorbenen Unternehmers Robert Louis-Dreyfus in Höhe von 6,7 Millionen Euro erhalten und auf Konten des damaligen FIFA-Finanzchefs Mohamed bin Hammam überwiesen hatte.

Der DFB hatte die Summe über den Weltverband FIFA an Louis-Dreyfus überwiesen. Das Geld wurde als Beitrag für eine Gala zur WM 2006 deklariert, die allerdings nie stattfand.