Leroy Sané (l., mit Joachim Löw) erlitt im vergangenen Sommer einen Kreuzbandanriss
Leroy Sané (l., mit Joachim Löw) erlitt im vergangenen Sommer einen Kreuzbandanriss © Getty Images
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Leroy Sané und Niklas Süle arbeiten weiter an ihren Comebacks. Bundestrainer Joachim Löw sieht in der Corona-Pause auch einen Vorteil für die Nationalspieler.

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Eine EM in Topform wäre für Leroy Sané und Niklas Süle zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden.

Doch die Zwangspause während der Corona-Pandemie hat den beiden Nationalspielern nach ihren Kreuzbandverletzungen zusätzlich Zeit gegeben, an ihren Comebacks zu arbeiten. Das hat auch Bundestrainer Joachim Löw registriert.

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"Für die beiden Spieler, Leroy und Niklas, ist das natürlich ein Vorteil, weil sie sich jetzt durch Spielpraxis und Wettkämpfe wieder auf ein anderes Niveau bringen können", sagte Löw in einem Interview mit DFB-TV. "Sie haben ein bisschen mehr Zeit."

Sané war nach seinem im englischen Supercup erlittenen Kreuzbandanriss bei Manchester City im Januar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, der Corona-Lockdown verhinderte jedoch ein Comeback auf dem Rasen. Bayern-Verteidiger Süle hatte sich im Oktober 2019 einen Kreuzbandriss zugezogen, aktuell schuftet der 24-Jährige nach einem zwischenzeitlichen leichten Rückschlag wieder intensiv an seiner Rückkehr.

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Löw ruft zu Geduld auf

"Niklas ist auf einem guten Level", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick am Freitag. Trotzdem wollen die Bayern beim deutschen Nationalspieler "Step by Step" gehen. "Für Niki wäre es schön, wenn er mal wieder bei der Mannschaft wäre und auf dem Platz stehen könnte", hofft Flick.

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Auch Löw will nichts überstürzen. "Man weiß auch, dass es nach so schweren Verletzungen manchmal auch eine gewisse Zeit dauert, bis man wieder in der Form ist, die man von sich selbst erwartet, die die Trainer oder die Menschen von einem erwarten", erklärte der Bundestrainer.

Generell habe Löw allmählich wieder den Fokus auf die Vorbereitung der ins kommende Jahr verschobenen EURO gerichtet. "Wir haben in unterschiedlicher Art und Weise mit den Spielern Kontakt gehabt", sagte Löw. Man sei "gedanklich dabei" sich auf die für September geplanten Länderspiele vorzubereiten.