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Die deutsche Nationalmannschaft gehört bei der Europameisterschaft 2020 nicht zu den Titelanwärtern - sagt zumindest Oliver Bierhoff. Fritz Keller träumt trotzdem.

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Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff hat erneut die Außenseiterrolle des DFB-Teams bei der Fußball-EM 2020 betont.

"Diesmal, das haben wir ganz klar gesagt, zählen wir nicht wie bei den letzten Turnieren zu den Favoriten. Das muss man so sagen. Wir haben einen großen Schnitt gemacht", sagte Bierhoff am Donnerstag beim Parlamentarischen Abend in Berlin, bei dem auch DFB-Präsident Fritz Keller und Münchens EM-Botschafter Philipp Lahm zu Gast waren.

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Bierhoff sieht besonders die fehlende Erfahrung als Problem.

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"Es sind halt junge Spieler mit weitaus weniger Erfahrung. Da weiß man nicht, wie sie mit dem Druck und den Gegnern umgehen. Daher sind wir froh, dass wir Heimspiele haben", sagte der 51-Jährige.

Schwierige Gruppe als Vorteil?

Deutschland trifft bei der EM in der Vorrunde in München auf Weltmeister Frankreich, Europameister Portugal sowie einen dritten Gruppengegner, der erst nach den Playoffs Ende März feststeht.

Die schwierige Gruppe könne sich aber auch als Vorteil erweisen.

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"Jeder hat direkt Habachtstellung. Vielleicht hilft es auch der jungen Mannschaft, nicht als Topfavorit ins Spiel zu gehen", sagte Bierhoff, der gleichfalls betonte: "Der Anspruch muss immer hoch sein, das ist klar."

DFB-Präsident Keller hofft dennoch auf einen starken Auftritt der deutschen Auswahl. "Wir sind zwar nicht der Favorit. Aber ich würde gerne nach London, das sage ich ganz ehrlich", sagte Keller. Im Wembley-Stadion finden beide Halbfinals sowie das Endspiel am 12. Juli statt.