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Stefan Kuntz ist nach seiner Vertragsverlängerung langfristig an die U21 des DFB gebunden. Mit Blick auf Olympia setzt er auf Zusammenarbeit mit den Klubs.

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DFB-Trainer Stefan Kuntz hofft bei der Auswahl seines Kaders für die Olympischen Spiele 2020 in Japan auf eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Bundesliga-Klubs.

"Ich habe bereits mit vielen Vereinen gesprochen. Wir sollten dieses Mal vermeiden, dass in der letzten Woche noch telefoniert wird. Ich bin optimistisch, dass wir das hinkriegen", sagte Kuntz.

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Olympia 2016: DFB musste Nominierung verschieben

Vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio hatte die Nominierung des deutschen Teams kurzfristig um einen Tag verschoben werden müssen. "Das war für beide Seiten unbefriedigend", so der 57-Jährige.

In Brasilien hatte sein Vorgänger Horst Hrubesch die deutsche Mannschaft bis ins Finale geführt, dort unterlag das DFB-Team erst im Elfmeterschießen dem Gastgeber.

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Erste Nominierungsliste bis Januar 2020

Kuntz muss bereits im Januar eine erste Liste mit Namen vorlegen, da die betreffenden Spieler für Dopingproben zu Verfügung stehen müssen. Ausgenommen von dieser Liste sind nur A-Nationalspieler.

"Wir können 40, 50 oder 60 Namen drauf schreiben. Aber das möchte ich natürlich nicht", sagte der Europameister von 1996. Denkbar ist, dass pro Verein nur zwei Spieler nominiert werden.

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Überschneidung mit Bundesliga-Vorbereitung

Das Olympia-Finale findet am 8. August 2020 statt, zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start. Somit überschneidet sich das Turnier mit der Vorbereitung der Klubs.

"Aber: Die Vereine können sicher sein, dass die Spieler bei ihrer Rückkehr auf einem ähnlichen Level sind, wie wenn sie die Vorbereitung mitgemacht hätten", sagte der gebürtige Neunkirchner.

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Kuntz will auf bekannte Spieler zurückgreifen

Kuntz darf für Olympia Akteure nominieren, die am oder nach dem 1. Januar 1997 geboren sind. Er werde "auf viele Spieler zurückzugreifen, mit denen ich in den vergangenen Jahren zu tun hatte", sagte er.

Zu den drei älteren Spielern, die er nominieren darf, sei noch keine Entscheidung gefallen. Zuletzt fielen unter anderem die Namen Lukas Podolski und Mats Hummels.

"Nennen kann man im Grunde alle. Aber im Moment ist nicht einmal eine Vorauswahl getroffen. Ich spreche erst mit Jogi Löw, bzw. der A-Nationalmannschaft, außerdem bin ich mit den Sportdirektoren im Austausch", sagt er.