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Joachim Löw erklärt, wie sich der deutsche Fußball aus seinem Tief befreien kann. Ein Schlüssel liege dabei in der Ausbildung der Spieler.

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Joachim Löw hat dazu aufgerufen, den deutschen Fußball durch Veränderungen in der Ausbildungsarbeit wieder in die Erfolgsspur zu führen.

"Wir müssen uns viele Gedanken machen. 2018 war von Enttäuschungen geprägt. Im ersten Viertel dieses Jahres ist auch einiges in der Champions League passiert, keine deutsche Mannschaft ist mehr dabei", erklärte der Bundestrainer im Interview vor dem Spiel gegen Serbien bei RTL.

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"Wir müssen nach unten die Hebel ansetzen. Wir müssen in der Ausbildung neue Wege gehen und uns neu erfinden. Es ist klar, dass wir ein paar Dinge besser machen müssen. Es macht Sinn, uns viele Gedanken zu machen, wie es weitergeht."

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Klinsmann relativiert Kritik

Lediglich Eintracht Frankfurt ist von den deutschen Klubs noch im Europacup vertreten, in der Champions League schauen die Bundesliga-Vereine komplett zu. In den vergangenen Tagen hatten deshalb einige Experten Alarm geschlagen, darunter auch Jürgen Klinsmann.

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Der frühere Bundestrainer relativierte jedoch seine Kritik und blickte nach vorn: "Die Fakten sind im Moment nicht gut. Dass wir in der Champions League komplett raus sind, ist nicht gut genug für Fußball-Deutschland. Wir müssen die Fakten analysieren und Lösungen suchen. Wir müssen mit Zuversicht ins neue Jahr und wieder nach oben kommen, wie es andere Nationen schon oftmals getan haben."

"Wunderdinge kann man nicht erwarten"

Um den Sprung zurück in die Weltspitze zu schaffen, setzt Löw auf ein im Gegensatz zur erfolgslosen WM stark verändertes Team. Der 59-Jährige stellte seine Erwartungen an das junge Team dar: "Die jungen Spieler müssen wachsen und den nächsten Schritt machen. Sie sollen sich ein bisschen Selbstvertrauen holen, Wunderdinge kann man aber nicht erwarten."

Er erwarte, dass "jeder sein Bestes gibt und alles reinwirft für die Mannschaft. Wir brauchen eine gute Organisation und viel Tempo, das ist im heutigen Fußball gefragt."