Jonathan Tah (M.) steht im Kader für die Spiele gegen Russland und die Niederlande
Jonathan Tah (M.) steht im Kader für die Spiele gegen Russland und die Niederlande © Getty Images
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Jonathan Tah sieht auch in persönliches Enttäuschungen nichts Negatives und hält sich an ein besonderes Motto. Der Leverkusener lobt zudem Jerome Boateng.

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Jonathan Tah sieht die knapp verpasste Nominierung für die WM 2018 nicht als persönliche Enttäuschung. Vielmehr zieht er aus Negativerlebnissen das Positive.

"Mein Motto lautet: Ich verliere nie. Entweder ich gewinne, oder ich lerne. Aus jeder Situation kann man etwas Positives mitnehmen", sagte der Nationalspieler im Interview mit dem Sportbuzzer.

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Für die vergangenen Länderspiele wurde der Leverkusener wieder nominiert, der 22-Jährige könnte ein Gewinner des Umbruchs in der Nationalmannschaft sein. Tah steht im Kader für die Spiele gegen Russland (Testspiel: Deutschland - Russland ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) und die Niederlande, sein großes Vorbild Jerome Boateng hingegen nicht.

"Wenn ich solch eine Karriere wie er hinlegen könnte, würde ich das sofort unterschreiben. Auch seine Titelsammlung würde ich nehmen, vielleicht aber auch den einen oder anderen Titel mehr. Ich schätze Jerome als Spieler, aber auch als Menschen. Es ehrt mich, wenn ich mit ihm verglichen werde, auch wenn ich meinen eigenen Weg gehen möchte", erklärte Tah.

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Dass mit der Nicht-Nominierung von Boateng eine Wachablösung vorangetrieben wurde, glaubt der Innenverteidiger nicht. "Ich habe sehr großen Respekt vor Jerome, er war schon immer ein Vorbild für mich. Dennoch möchte ich meine Chance nutzen, falls ich sie in den nächsten Spielen bekomme."

Boateng war nach 76 Länderspielen nicht in den aktuellen Kader von Bundestrainer Joachim Löw berufen worden, er soll eine Pause bekommen.

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