Manuel Neuer begrüßt die Aktion "Wir sind mehr"
Manuel Neuer begrüßt die Aktion "Wir sind mehr" © Getty Images

Manuel Neuer nimmt auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Frankreich zu den Protesten in Chemnitz und zur Rassismusdebatte in der Nationalelf Stellung.

von Sportinformationsdienst

DFB-Kapitän Manuel Neuer hat im Lichte der jüngsten Rassismusdebatte und der Ereignisse in Chemnitz eine Lanze für den Fußball als Integrationskraft gebrochen. "Die Nationalmannschaft stand immer dafür, eine gesunde Integration zu leben", sagte Neuer am Dienstag in München.

Die DFB-Elf sei in ihrer Spielkultur "abhängig" von Spielern mit Migrationshintergrund, betonte Neuer. Man habe den deutschen Fußball "zusammen entwickelt". Er sei "sehr dankbar", wie die Nationalmannschaft dies hinbekommen habe, ergänzte der 32-Jährige.

Neuer begrüßt "Wir sind mehr"

Neuer begrüßte daher auch die Aktion "Wir sind mehr" und das Konzert gegen Neonazis und andere rechte Kräfte am Montagabend in Chemnitz. "Ich finde das eine gute Sache", sagte er. Auch, dass sich der Chemnitzer FC klar gegen Rassismus positioniert, sei positiv, sagte Neuer.